16. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik

Arena beim16. Bundeskongress der NSP

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann unterstützte das Projekt „Dialogues for Urban Change (D4UC)“ bei der Durchführung von zwei Fachveranstaltungen im Rahmen des 16. Bundeskongress zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Jena.

D4UC wird umgesetzt von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und fördert den gegenseitigen Austausch von Erfahrungen zwischen Praktiker:innen der Stadtentwicklung in drei Netzwerken mit Vertreter:innen aus den USA, Südafrika, der Ukraine und Deutschland.

Die Arena VI „Internationale Perspektiven zu Housing for All“ wurde als Plattform für internationale Diskussionen zu Herausforderungen in der Wohnungspolitik und integrierter Stadtentwicklung konzipiert. Der Fokus lag auf der Schaffung lebenswerter und integrierter Stadtviertel und befasste sich in parallelen Beiträge mit den Ausprägungen des Themas „Housing for All“ aus Sicht der USA, der Ukraine, Brasilien und Südafrika. Internationale Fachexpert:innen diskutieren Aspekte des bezahlbaren Wohnraums, marginalisierter Stadtviertel und Obdachlosigkeit. Im zweiten Teil wurde das Wohnprojekt „Erlenhöfe“ in Jena-Ost besucht. Das Projekt verdeutlichte Aspekte des sozialen und modularen Wohnungsbaus und Steuerungsinstrumente der Kommune, um Umweltfreundlichkeit und Schaffung bezahlbaren Wohnraums zu fördern.

Die Begleitveranstaltung „Recalibration, resilience and recovery- IBA as an international model for urban innovation“ richtete sich an alle internationalen Kongressgäste sowie Mitglieder des D4UC-Netzwerks. Bei einem Netzwerklunch und der anschließenden Führung durch den ikonischen Eiermannbau – als Teil der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen – debattierten Fachexpert:innen über die Anwendbarkeit von IBA-Ansätzen in verschiedenen Kontexten, wie der integrierten städtischen Erholung in der Ukraine oder städtebaulichen Initiativen in Afrika, Nord- und Südamerika.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2021 – 2025