Mehrere Fachinformationsreisen zum Thema „Kommunale Finanzen“

Einer der Schwerpunkte der Fachinformationsreisen, die in den letzten Jahren von bgh. begleitet wurden, bildet das Thema Kommunale Finanzen. So war bgh. im Zeitraum von 2008 bis 2014 in der Konzeption, Organisation, Koordination und Moderation von etwa vier Fachinformationsreisen für georgische und armenische Experten zu diesen Thema involviert. Der Erfahrungsaustausch mit den hochrangingen georgischen und armenischen Fachexperten erfolgte u.a. in den Städten Berlin, Borna, Dresden, Glashütte, Leipzig, Meißen, Pirna, Potsdam und Wilsdorff.

Themenschwerpunkte:

  • Kommunales Finanzmanagement in Deutschland
  • Kommunales Rechnungswesen
  • Kommunalaufsicht in Deutschland
  • Produkthaushalte und Kosten-Leistungs-Rechnung

Ziele der Fachinformationsreisen:

  • Vermittlung von Erfahrungen bei Verfahren ergebnisorientierter Haushaltführung im Zusammenhang mit der Umstellung des Finanzsystems innerhalb der Umsetzung einer Gemeindegebiets- und Verwaltungsreform in Armenien
  • Vertiefung von Kenntnissen über dazugehörige Prozessabläufe in Kommunen am Beispiel Deutschland. Beispielhafte Darstellung und Übermittlung spezifischer praktischer Erfahrungen

Auftraggeber: Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Förderung der Kommunalentwicklung im Südkaukasus, Kommunale Selbstverwaltung in Georgien
Zeitraum: 2008-2014

Mehrere Fachinformationsreisen zum Thema „Klima und Umwelt“

Neben den bereits aufgeführten Inhalten von Fachinformationsreisen ist bgh. in der Konzeption, Organisation, Durchführung und Begleitung von Fachinformationsreisen im Themenfeld „Klima und Umwelt“ tätig. Seit 2005 wurden etwa vier Studienreisen für hochrangige Delegationen aus der Ukraine, Chile, Indien, Südafrika und Vietnam in diesem Themenkomplex durchgeführt. Die Teilnehmer waren in unterschiedlichen fachlichen Bereichen und Institutionen beheimatet, wie etwa kommunalen und regionalen Behörden oder Energiemanagement.

Dabei waren die inhaltlichen Schwerpunkte der Delegationsreisen waren unterschiedlich und auf verschiedenen Ebenen und Detailierungsgraden angesiedelt. Sie alle zielten auf Wissenstransfer und Bewusstseinsbildung für klimagerechte und nachhaltige Stadtentwicklung ab.

So diente die Informationsreise der ukrainischen Delegation dem Austausch an praktischen Erfahrungen und folglich als Grundlage für die Verbesserung bestehender nationaler Gesetzesvorlagen.

Die vietnamesische Studienreise zielte darauf ab, die Stadt Da Nang innerhalb weniger Jahre zur Vorzeigestadt für umweltgerechte Stadtentwicklung in Vietnam herauszubilden.

Das jüngste Ereignis in diesem Themenfeld war eine Fachinformationsreise im September 2016, die in das Globalvorhaben “Cities Fit for Climate Change“ (CFCC) eingebettet war. In diesem Projekt arbeitet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) neben den deutschen Städten mit ihren Partnern in den Ländern Chile, Südafrika und Indien zusammen. CFCC strebt die Erarbeitung integrierter klimagerechter Stadtentwicklungsinstrumente an, um damit neue Lösungsansätze zu erproben.

Die Fachinformationsreise bot den Partner aus In- und Ausland ein Rahmenprogramm zum 10. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hannover (14.-16.09.2016).  Die Teilnehmer besuchten Einrichtungen, Akteure und Stadtverwaltungen in den Städten Bonn, Leipzig, Halle und Hannover, sowie best practice Projekte der klimagerechten Stadtentwicklung.

Schwerpunktthemen:

  • Kommunales Energiemanagement
  • Energieeffizienz in Gebäuden
  • Umwelterziehung und Umweltbildung
  • Umweltgerechte Stadtentwicklung
  • Vorstellung europäischer Ansätze, Verfahren und Erfahrungen im Bereich klimagerechter und integrierter Stadtentwicklung

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner (bei einer Fachinformationsreise): urban management systems (u.m.s) GmbH
Zeitraum: 2005-2016

Nachhaltige Entwicklung Zschochersche Straße [Leipzig]

In den Jahren 2002 bis 2006 war bgh. mit der Erarbeitung eines integrierten Handlungskonzeptes zur nachhaltigen Entwicklung der Geschäftsstraße Zschochersche Straße im Leipziger Westen betraut.

Themenschwerpunkte:

  • Steuerung der baulichen Umsetzung
  • Steuerung des Standortmarketings
  • Beratung von Gewerbetreibenden, Hauseigentümern und weiteren lokalen Akteuren

Diese Beauftragung erfolgte im Rahmen der europäischen Gemeinschaftsinitiative URBAN II.

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Zeitraum: 2002-2006

Europäische Gemeinschaftsinitiative URBAN II – Koordination des Handlungsschwerpunktes „Stadträumliche Qualitäten“ [Leipzig]

Bei URBAN II handelt es sich um ein EU-Förderprogramm der Gemeinschaftsinitiative, das in der Förderperiode 2000-2006 auf die erste Förderperiode (URBAN I) aus den Jahren 1994-1999 aufbaut. Durch die Finanzierung nichtinvestiver Maßnahmen sollte die urbane Situation von Städten mit mehr als 20.000 Einwohnern verbessert werden. Mit Hilfe eins finanziellen Gesamtbudgets von 730 Mio. Euro, die für URBAN II aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) bereitgestellt wurden, widmet sich das Programm Themen wie Kriminalität, Arbeitslosigkeit und Umweltverschmutzung.

bgh. war im Auftrag der Stadt Leipzig im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative URBAN II “Leipziger Westen“ tätig, wobei Astrid Heck als Koordinatorin des Handlungsschwerpunktes „stadträumliche Qualitäten“ (ca.7.5 Mio. EUR) fungierte.  

Arbeitsschwerpunkte:

  • Konzepterarbeitung
  • Identifikation, Bewertung, Vorbereitung  und Umsetzung von Projekten
  • Moderation des Ämterarbeitskreises „stadträumliche Qualitäten“
  • Bürgerbeteiligung in Rahmen der Themengruppe stadträumliche Qualitäten
  • Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit
  • Berichterstattung gegenüber Bewilligungsbehörden und Fachöffentlichkeit

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Zeitraum: 2001-2006

Beteiligung und Mobile Beratung im Leipziger Westen [Leipzig]

Im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative URBAN II „Leipziger Westen“ war bgh. neben der Koordination des Handlungsschwerpunktes „Stadträumliche Qualitäten“ in weiteren Themenfelder tätig:

  • Etablierung, Koordinierung und Monitoring des kostenlosen Beratungssystems “Mobile Beratung“ als Sanierungs-, Wohnumfeld-Eigentums- und Handwerksberatung für Leipziger Altbaueigentümer
  • Steuerung der nachhaltigen Entwicklung der Geschäftsstraße „Zschochersche Straße“ und Nachnutzung stadtbildprägender Brachen
  • Mitwirkung bei der Erstellung von maßnahmebezogenen Stadtentwicklungsplänen, insbesondere dem Konzeptionellen Stadtteilplan für den Leipziger Westen (KSP West)
  • Moderation von Bürgerveranstaltungen zu Projekten der nachhaltigen Stadtentwicklung

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Zeitraum: 2001-2006

Ukrainisch-Deutsches Städtenetzwerk [Ukraine & Deutschland]

Ende des Jahres 2017 wurde das ukrainisch-deutsche Städtenetzwerk auf Initiative des ukrainischen Ministerium für Regionalentwicklung, Bau, Wohnen und Kommunale Dienstleistungen (MinReg) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gegründet. Nach neuem Ressortzuschnitt liegt das Netzwerk seit 2018 in Zuständigkeit des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Wichtige Partner in dem Städtenetzwerk sind neben den beiden Ministerien die vier ukrainischen Städte Kyiv, Mykolajiw, Kharkiv und Lviv sowie die drei deutschen Städte Osnabrück, Leipzig und Nürnberg. Alle Netzwerkpartner bringen aktuelle Projekte auf städtischer Ebene ein.

bgh. unterstützt im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH den Netzwerkaufbau und die inhaltliche Ausgestaltung sowie Durchführung der bisherigen Netzwerktreffen in Lviv, Kyiv und Leipzig.

Die im Städtenetzwerk diskutierten Themen der integrierten Stadtentwicklung reichen von innerstädtischer Brachflächenentwicklung über öffentliche Partizipationsverfahren bis hin zu klimafreundlicher Stadtentwicklung. Ein weiterer Bestandteil der Netzwerkarbeit ist der fachliche Austausch mit anderen Städtenetzwerken, wie etwa dem „Südafrikanisch-Deutschen Städtenetzwerk – Urban Energies“ und dem „US-Amerikanisch-Deutschen Städtenetzwerk D4C – Dialogues for Change (D4C)“.

Die Rolle von Peer Learning Netzwerken für die Nationale Stadtentwicklungspolitik und Gründung des Ukrainisch-Deutschen Städtenetzwerks:

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: Fortlaufend seit 2017

Wohnraumversorgung von benachteiligten Bevölkerungsgruppen [Ukraine]

Im Jahr 2017 ging bgh. eine Arbeitsgemeinschaft mit Iris Gleichmann ein, um die Wohnraumversorgung von benachteiligten Bevölkerungsgruppen (insbesondere Binnenflüchtlinge aus dem seit dem Konflikt besetzten Oblasten Donezk und Luhansk) in ausgewählten Städten der Ukraine zu analysieren. Die GIZ beauftragte die Arbeitsgemeinschaft im Rahmen des Programms „Initiativen des Infrastrukturprogramms für die Ukraine. Stärkung der sozialen Infrastruktur für die Aufnahme von Binnenflüchtlingen“ (IIPU). In dessen Rahmen wurden in den Jahren 2014 und 2015 sieben temporäre Containersiedlungen in den Städten Dnipro, Kamjanske, Kharkiv, Krywji Rig, Nikopol, Pawlohrad, Zaporizhzhya errichtet. Ausgangspunkt der Beauftragung war die Frage danach, wie langfristig mit diesen Siedlungen, die einen wichtigen Bestandteil der Wohnraumversorgung darstellen, umzugehen ist.

Basierend auf mehreren Vor-Ort-Einsätzen, zahlreichen Gesprächen mit Vertretern von Stadtverwaltungen, verschiedenen NGOs, betroffenen Binnengeflüchteten sowie dem Ministerium für temporär besetzte Gebiete und Binnengeflüchtete (MinTot), wurden im Rahmen der Beauftragung:

  • die sozio-ökonomische und bauliche Situation der einzelnen Siedlungen analysiert
  • Vorschläge zur Verlängerung der Lebensdauer der Wohncontainer und zur Aufwertung der Containersiedlungen skizziert
  • und ein integrierter Planungsansatz zur langfristigen Unterbringung von benachteiligten Bevölkerungsgruppen innerhalb der einzelnen Projektstädte erarbeitet.

Die Ergebnisse wurden dem Ministerium (MinTot) im Dezember 2017 vorgestellt und Möglichkeiten der Umsetzung ab 2018 besprochen.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner: Iris Gleichmann
Zeitraum: 2017-2018

Beratungsmissionen zum Thema „Integrierte Stadtentwicklung“ [Indien]

Im Rahmen der indisch-deutschen Zusammenarbeit kooperieren das indische Ministry of Housing and Urban Poverty Alleviation (MoHUPA) und die GIZ in dem Projekt „Inclusive Cities Partnership Programme“ (ICCP).

Ziel der Kooperation ist die Förderung einer nachhaltigen und inklusiven Entwicklung. Auf Bundes-, Regions- und Stadtebene sollen Denk- und Handlungsansätze sowie konkrete Maßnahmen katalysiert werden, die zu einer inklusiven und umweltfreundlichen Verbesserung der Wohnraumsituation, mit Fokus auf finanziell schlechter gestellte Bevölkerungsgruppen, beitragen. In diesem Kontext fanden im Februar 2016 und Mai 2017 Beratungsmissionen in den indischen Städten Puri und Berhampur statt, die von bgh. vorbereitet und durchgeführt wurden. Folgende thematische Schwerpunkte und Aufgaben waren dabei relevant:

  • Aufzeigen von integrierten Entwicklungsstrategien in Deutschland
  • Analyse der Kapazitäten für die Umsetzung von gesamtstädtischen Planungsansätzen und konkreten Projekten in einzelnen Stadtquartieren
  • Beratung und strategische Empfehlungen für den weiteren Projektverlauf

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2016-2017

Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Innenstadt von Chernivtsi [Ukraine]

In den Jahren 2014 und 2015 wurde in der ukrainischen Stadt Chernivtsi ein Integriertes Entwicklungskonzept für die Innenstadt erarbeitet, wobei die Stadtverwaltung von Chernivtsi dabei Unterstützung durch das Projekt „Kommunalentwicklung und Altstadtsanierung in Lviv” erhielt.

Grundstein der Zusammenarbeit ist das im Rahmen der „2. Akademie für Integrierte Stadtentwicklung“ unterzeichnete Memorandum, in dem sich die Stadt Chernivtsi und das Projekt „Kommunalentwicklung und Altstadtsanierung in Lviv” eine Kooperation zusichern.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept bildet die nachhaltige Strategie für die Entwicklung der Innenstadt von Chernivtsi bis zum Jahr 2030. Es wurde in einem intensiven partizipativen Prozess, unter Einbeziehung lokaler Akteure, der verschiedenen Fachämter der Stadtverwaltung, der kommunalen Eigenbetriebe und wichtiger öffentlicher Institutionen erarbeitet.

Mit Blick auf die Umsetzung wurden Ziele, Maßnahmen und Projekte in den folgenden Themenfelder definiert: Städtebau und Wohnen; Verkehr; Technische Infrastruktur; Kultur und Kulturelles Erbe; Bildung, Wissenschaft und Soziales; Tourismus; Öffentlicher Raum und Grünanlagen; Umwelt und Klimaschutz; Wirtschaft und Arbeitsmarkt sowie Verwaltungsmodernisierung. Doch stehen die einzelnen Themenbereichen keinesfalls für sich, vielmehr bestehen enge Beziehungen und Wechselwirkungen, aus denen Synergie-Effekte hervorgehen können. bgh. war im Erarbeitungsprozess beratend und begleitend tätig.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2014-2015

Leitbild‐Strategie‐Workshop und Strategiepapier [Halle, Saale]

Die Stadt Halle (Saale) beauftragt die Bietergemeinschaft bestehend aus den Leipziger Büros urban management systems (u.m.s.) GmbH und bgh. im Zeitraum zwischen 2014 und 2015 mit der Durchführung eines Leitbild-Strategie-Workshops und der Erstellung eines Strategiepapiers im Rahmen der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) hallesaale* 2025. 

Neben verwaltungsinternen sektoralen Analysen, externen Fachgutachten und einem umfangreichen Beteiligungsprozess zur Feststellung des Ist-Zustandes in der Stadtentwicklung galt es darauf aufbauend, Schlüsse zu ziehen und diese in Form eines Leitbildes und einer Stadtstrategie bis hin auf die Projektebene einschließlich Finanzierungsmöglichkeiten festzuhalten. Das Strategiepapier und der Strategie-Workshop wurden als Kernbausteine im ISEK-Prozess betrachtet.

Der Erarbeitungsprozess setzte sich aus mehreren wichtigen Bestandteilen zusammen. So wurden beispielsweise Bürgerkonferenzen, Fachworkshops, Experteninterviews durchgeführt, um eine ganzheitliche Leitbildentwicklung hervorzubringen.

Auftraggeber: Stadt Halle (Saale)
Kooperationspartner: urban management systems (u.m.s.) GmbH
Zeitraum: 2014-2015

Nachhaltige Stadtentwicklung. Lebenswert, grün & vernetzt – Städte der Zukunft gemeinsam gestalten

Seit mehr als 40 Jahren berät die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH weltweit Partnerländer – neben vielen anderen Themen – u.a. in der Stadt- und Kommunalentwicklung. Die GIZ fokussiert die Entwicklung von sicheren, lebenswerten, nachhaltigen und inklusiven Städten und Stadtteilen. Mit denen Zielen, bisherige Erfahrungen zu dokumentieren, ihr Leistungsspektrum aufzuzeigen sowie zum weiteren Veränderungsprozess beizutragen, hat die GIZ im Juni 2016 die Broschüre „Nachhaltige Stadtentwicklung. Lebenswert, grün und vernetzt – Städte der Zukunft gemeinsam gestalten“ veröffentlicht.

In einer bereichsübergreifenden Arbeitsgruppe, dem Cluster Stadt und Region, wurde diese Broschüre zwischen in den Jahren 2015 und 2016 erarbeitet. bgh. war dabei gemeinsam mit den Kooperationspartnern für die Konzeption und inhaltliche Erarbeitung der Broschüre verantwortlich.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner: Michael Engel, Sabine Meyer-Zenk
Zeitraum: 2015-2016

Integration durch Initiativmanagement [Leipzig]

Seit Anfang des Jahres 2017 wird in der Stadt Leipzig das Projekt „Integration durch Initiativmanagement“ (INTIGRA) durchgeführt. Dieser Projektvorschlag wurde 2016 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen eines Projektaufrufs zum Thema „Stadtentwicklung und Migration“ als Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP) ausgewählt. Das Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW) der Stadt Leipzig führt dieses Projekt mit der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) als Projektpartner durch.

Themenschwerpunkte:

  • Erprobung neuer Methoden der Beteiligung in Gebieten mit geringer Förderkulisse – mit dem Ziel, den sozialen Zusammenhalt vor Ort zu stärken
  • Unterstützung und Vernetzung der lokalen Akteure im Stadtteil, um endogene Potentiale zu aktivieren
  • Integration in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext verstehen, wobei der Fokus auf den 3 Zielgruppen Personen mit Migrationshintergrund, Geflüchteten und Personen am Rande der Gesellschaft liegt
  • Etablierung kostengünstiger lokaler Managementstrukturen und Umsetzung von Pilotprojekten
  • Prüfung der Übertragbarkeit der gewonnen Erkenntnisse auf andere Stadtteile und Städte

Anfang September 2018 fand der „Bunte Mockauer Sommer“ statt, bei dem für eine knappe Woche eine Grünfläche im Zentrum von Mockau gemeinsam von der Stadt Leipzig, zahlreichen lokalen Vereinen und Einrichtungen mit unterschiedlichen Aktivitäten bespielt wurde. Die Idee zum Bunten Mockauer Sommer entstand in den regelmäßigen Akteursworkshops im Stadtteil – aus dem Wunsch heraus – einen (temporären) Begegnungsort für Mockauerinnen und Mockauer zu schaffen sowie die Einrichtungen stärker untereinander zu vernetzen. 

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Zeitraum: 2017-2019

Europa 2020 – Leipzig 2020

Die Stadt Leipzig hat im Jahr 2013 die Broschüre „Europa 2020 – Leipzig 2020. Grobkonzept zur Ausgestaltung der EU-Strukturfonds-Förderperiode 2014 bis 2020“ herausgegeben.

Das Grobkonzept wurde ämterübergreifend erarbeitet. Es dient als Grundlage für Verhandlungen zwischen der Stadt Leipzig und der sächsischen Staatsregierung über den Einsatz von europäischen Strukturfondsmitteln – insbesondere des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Die betreffende Förderperiode begann im Jahr 2014 und endet im Jahr 2020. bgh. war für die Konzeption und das Layout des Grobkonzepts verantwortlich.

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Zeitraum: 2013

Standortmarketing Georg-Schwarz-Straße [Leipzig]

Die Georg-Schwarz-Straße ist eine wichtige 2,5 km lange Magistrale im Leipziger Westen, die die Stadtteile Leutzsch und Altlindenau durchzieht. Enger Straßenraum, ungünstige verkehrstechnische Bedingungen sowie unsanierte Gebäude prägen noch immer das Straßenbild. Daher ist der Straßenzug im Integrierten Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2020 (SEKo), das im Jahr 2017 fortgeschrieben wird, als Magistrale mit Handlungspriorität definiert.

In den vergangenen Jahren konnten durch privates und öffentliches Engagement bereits Potentiale genutzt und Projekte für einen nachhaltigen Entwicklungsprozess initiiert werden. Die Stadt Leipzig hat große Teile der Straße im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (SOP) zum Fördergebiet ausgewiesen. Seit Juni 2011 koordiniert das Magistralenmanagement Georg-Schwarz-Straße die Vielzahl von Aktivitäten entlang der Magistrale.

bgh. unterstützte das Magistralenmanagement im Bereich des Standortmarketings. Dabei galt es, das bereits vorhandene Angebot durch Neuansiedlungen zu ergänzen sowie Gewerbetreibende für den Standort Georg-Schwarz-Straße zu sensibilisieren und zu interessieren.

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Trägerbüro: StadtLabor, Tröger + Mothes GbR
Zeitraum: 2011-2012

Lebendige Altstädte – Urbane Kulturen. Integrierte Altstadtentwicklung

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH veröffentlichte im Jahr 2008 die Broschüre „Lebendige Altstädte – Urbane Kulturen. Integrierte Altstadtentwicklung“. Diese Publikation sensibilisiert für die zunehmende weltweite Verstädterung und die damit einhergehenden Herausforderungen. Weiterhin zeigt sie anhand von beispielhaften Projekten das Leistungsspektrum der GTZ – mit Blick auf das Themenfeld Altstadtsanierung – auf. bgh. war für die inhaltliche Konzeption und redaktionellen Arbeit verantwortlich, sowie an der Layoutgestaltung beteiligt.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH
Zeitraum: 2007-2008

Potentialstudie: Vermittlung integrierter Fachkräfte in kommunale Partnerschaften im Kontext von Flucht und Migration – Chancen und Ansätze

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit verfügt über ein Vorhaben, um die Zusammenarbeit von Kommunen in kommunalen Partnerschaften gezielt zu stärken: Mit dem Programm „Integrierte Fachkräfte für Kommunen weltweit (IFKW)“ vermittelt das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der einen Welt (SKEW) deutsche und europäische Fachkräfte in Partnerschaften mit Kommunen des Globalen Südens. Damit können Kommunen das Instrument der integrierten Fachkräfte für die Weiterentwicklung ihrer bereits bestehenden Partnerschaften nutzen.

Vor dem Hintergrund globaler Migration sowie Flüchtlingssituationen um Krisenherde im Nahen Osten und Afrika erstellte bgh. im Auftrag von IFKW eine Studie, die sich mit der zentralen Fragestellung beschäftigt:

Wie kann durch die Vermittlung von integrierten Fachkräften in kommunale Partnerschaften ein Beitrag geleistet werden, um von Flucht und Migration betroffene Kommunen in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gezielt darin zu unterstützen, die Herausforderungen von Migration und Flucht besser zu bewältigen und Potentiale besser nutzen zu können?

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2016

Urban Energies – Südafrikanisch-Deutsches Städtenetz [Südafrika & Deutschland]

Das Südafrikanisch-Deutsche Städtenetz ist eine wichtige Maßnahme innerhalb des Projektes „Internationale Umsetzung des Memorandums Städtische Energien – Zukunftsaufgaben der Städte“ welches von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) umgesetzt wird.

Zentrale Akteure dieses Ländernetzwerks sind kommunale Vertreter aus dem Bereich Stadtentwicklung und -erneuerung der Städte Ekurhuleni, Msunduzi und Nelson Mandela Bay in Südafrika sowie Halle/Saale, Ludwigsburg und München in Deutschland. Weitere maßgebliche Akteure sind das BMUB und das Südafrikanische Ministerium mit Zuständigkeit für Kommunales, dem Department for Cooperative Governance (DCoG), der Deutsche Städtetag (DST) sowie die South African Local Government Association (SALGA), das South African Cities Network (SACN) und das im Schatzamt angesiedelte City Support Programme (CSP).

Die gegenseitige Beratung und der Austausch von praktischen Hinweisen spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie der gezielte Austausch mit Experten. Gelernt wird in „living labs“ an je einem Projekt pro Stadt, wobei die Projekte über den gesamten Zeitraum durch das Lernnetzwerk begleitet werden. Es finden insgesamt drei bis vier mehrtägige Präsenzworkshops statt. Virtuelle Treffen und Webinars stellen sicher, dass auch zwischen den Workshops gemeinsam weiter gedacht wird. bgh. unterstützt seit 2016 bei folgenden Themen:

  • Fortlaufende Betreuung der deutschen Städte
  • Vorbereitung und Ko-Moderation der Workshopveranstaltungen in Südafrika und Deutschland sowie Vorbereitung und Begleitung beim 11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hamburg
  • Wissensmanagement und Wissensverbreitung
  • Übergeordnete strategische Beratung und Weiterentwicklung der Maßnahme

Einblick in das Netzwerk:

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: Fortlaufend seit 2016

Neben zahlreichen Projekten im nationalen Kontext, insbesondere in der Stadt Leipzig, ist bgh. auch im internationalen Kontext der Stadtentwicklung tätig. So ist das Team der Bürogemeinschaft in verschiedenen Ländern im Rahmen von Beratungsmissionen, Moderations- und Konzeptionstätigkeiten eingebunden.

Ergänzend zu eigenen Auslandseinsätzen übernimmt bgh. regelmäßig die inhaltliche Konzeption, Organisation und Begleitung von Fachinformationsreisen ausländischer Delegationen. Teilnehmer dieser Delegationen sind in der Rege Politiker, leitende Mitarbeiter nationaler Ministerien sowie regionaler und kommunaler Verwaltungen oder Non-Governmental Organizations (NGOs). Wichtige Themen sind integrierte Stadtentwicklung, Kommunales Finanzwesen, Regionalentwicklung sowie umwelt- und klimagerechte Stadtentwicklung.

Die Weltkarte gibt einen Überblick der Länder, in denen bgh. bisher beruflich tätig war.

 

Quelle Ursprungsdatei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:World,_administrative_divisions_-_de_-_colored_(all_countries).svg
Änderungen der Ursprungsdatei durch bgh. vorgenommen. Weitere Anmerkungen siehe Impressum.

Besser Wohnen in der Stadt

In den Jahren 2005 und 20006 war bgh. im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH an der Erarbeitung der Broschüre „Besser Wohnen in der Stadt. Integrierte Stadtentwicklung – die Kompetenz der GTZ für den Mittelmeerraum, Europa und Zentralasien“ beteiligt.

Die Broschüre diente dazu, die Erfahrungen und die erfolgreichen Projekte, die die GTZ gemeinsamen mit ihren Projektpartnern in den Ländern des Mittelmeerraumes, Europas und Zentralasiens  in den Vorjahren vorbereitet und durchgeführt hat, aufzuzeigen. Darüber hinaus zeigt die Broschüre  die Leistungen der GTZ auf, die zum Umgang mit weiteren Entwicklungsherausforderungen in den jeweiligen Regionen beitragen können. In fünf Kernkapiteln widmet sich die Veröffentlichung verschiedenen Themen der Stadtentwicklung in den genannten Regionen: Alte Städte – neue Chancen; Besser Leben in der Platte; Mehr als ein Dach über dem Kopf; Starke Wirtschaft – starke Städte sowie Effizienz rauf – Kosten runter.

Gemeinsam mit Mitarbeitern der GTZ und Partnern aus weiteren Büros unterstützte bgh. in der konzeptionellen, textlichen und redaktioneller Arbeit zur Erarbeitung der Publikation.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH
Kooperationspartner: Lucian Haas, Bernd Sikora
Zeitraum: 2005-2006