Beratungsmissionen zum Thema „Integrierte Stadtentwicklung“ [Indien]

Im Rahmen der indisch-deutschen Zusammenarbeit kooperieren das indische Ministry of Housing and Urban Poverty Alleviation (MoHUPA) und die GIZ in dem Projekt „Inclusive Cities Partnership Programme“ (ICCP).

Ziel der Kooperation ist die Förderung einer nachhaltigen und inklusiven Entwicklung. Auf Bundes-, Regions- und Stadtebene sollen Denk- und Handlungsansätze sowie konkrete Maßnahmen katalysiert werden, die zu einer inklusiven und umweltfreundlichen Verbesserung der Wohnraumsituation, mit Fokus auf finanziell schlechter gestellte Bevölkerungsgruppen, beitragen. In diesem Kontext fanden im Februar 2016 und Mai 2017 Beratungsmissionen in den indischen Städten Puri und Berhampur statt, die von bgh. vorbereitet und durchgeführt wurden. Folgende thematische Schwerpunkte und Aufgaben waren dabei relevant:

  • Aufzeigen von integrierten Entwicklungsstrategien in Deutschland
  • Analyse der Kapazitäten für die Umsetzung von gesamtstädtischen Planungsansätzen und konkreten Projekten in einzelnen Stadtquartieren
  • Beratung und strategische Empfehlungen für den weiteren Projektverlauf

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2016-2017

Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Innenstadt von Chernivtsi [Ukraine]

In den Jahren 2014 und 2015 wurde in der ukrainischen Stadt Chernivtsi ein Integriertes Entwicklungskonzept für die Innenstadt erarbeitet, wobei die Stadtverwaltung von Chernivtsi dabei Unterstützung durch das Projekt „Kommunalentwicklung und Altstadtsanierung in Lviv” erhielt.

Grundstein der Zusammenarbeit ist das im Rahmen der „2. Akademie für Integrierte Stadtentwicklung“ unterzeichnete Memorandum, in dem sich die Stadt Chernivtsi und das Projekt „Kommunalentwicklung und Altstadtsanierung in Lviv” eine Kooperation zusichern.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept bildet die nachhaltige Strategie für die Entwicklung der Innenstadt von Chernivtsi bis zum Jahr 2030. Es wurde in einem intensiven partizipativen Prozess, unter Einbeziehung lokaler Akteure, der verschiedenen Fachämter der Stadtverwaltung, der kommunalen Eigenbetriebe und wichtiger öffentlicher Institutionen erarbeitet.

Mit Blick auf die Umsetzung wurden Ziele, Maßnahmen und Projekte in den folgenden Themenfelder definiert: Städtebau und Wohnen; Verkehr; Technische Infrastruktur; Kultur und Kulturelles Erbe; Bildung, Wissenschaft und Soziales; Tourismus; Öffentlicher Raum und Grünanlagen; Umwelt und Klimaschutz; Wirtschaft und Arbeitsmarkt sowie Verwaltungsmodernisierung. Doch stehen die einzelnen Themenbereichen keinesfalls für sich, vielmehr bestehen enge Beziehungen und Wechselwirkungen, aus denen Synergie-Effekte hervorgehen können. bgh. war im Erarbeitungsprozess beratend und begleitend tätig.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2014-2015

Leitbild‐Strategie‐Workshop und Strategiepapier [Halle, Saale]

Die Stadt Halle (Saale) beauftragt die Bietergemeinschaft bestehend aus den Leipziger Büros urban management systems (u.m.s.) GmbH und bgh. im Zeitraum zwischen 2014 und 2015 mit der Durchführung eines Leitbild-Strategie-Workshops und der Erstellung eines Strategiepapiers im Rahmen der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) hallesaale* 2025. 

Neben verwaltungsinternen sektoralen Analysen, externen Fachgutachten und einem umfangreichen Beteiligungsprozess zur Feststellung des Ist-Zustandes in der Stadtentwicklung galt es darauf aufbauend, Schlüsse zu ziehen und diese in Form eines Leitbildes und einer Stadtstrategie bis hin auf die Projektebene einschließlich Finanzierungsmöglichkeiten festzuhalten. Das Strategiepapier und der Strategie-Workshop wurden als Kernbausteine im ISEK-Prozess betrachtet.

Der Erarbeitungsprozess setzte sich aus mehreren wichtigen Bestandteilen zusammen. So wurden beispielsweise Bürgerkonferenzen, Fachworkshops, Experteninterviews durchgeführt, um eine ganzheitliche Leitbildentwicklung hervorzubringen.

Auftraggeber: Stadt Halle (Saale)
Kooperationspartner: urban management systems (u.m.s.) GmbH
Zeitraum: 2014-2015

Nachhaltige Stadtentwicklung. Lebenswert, grün & vernetzt – Städte der Zukunft gemeinsam gestalten

Seit mehr als 40 Jahren berät die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH weltweit Partnerländer – neben vielen anderen Themen – u.a. in der Stadt- und Kommunalentwicklung. Die GIZ fokussiert die Entwicklung von sicheren, lebenswerten, nachhaltigen und inklusiven Städten und Stadtteilen. Mit denen Zielen, bisherige Erfahrungen zu dokumentieren, ihr Leistungsspektrum aufzuzeigen sowie zum weiteren Veränderungsprozess beizutragen, hat die GIZ im Juni 2016 die Broschüre „Nachhaltige Stadtentwicklung. Lebenswert, grün und vernetzt – Städte der Zukunft gemeinsam gestalten“ veröffentlicht.

In einer bereichsübergreifenden Arbeitsgruppe, dem Cluster Stadt und Region, wurde diese Broschüre zwischen in den Jahren 2015 und 2016 erarbeitet. bgh. war dabei gemeinsam mit den Kooperationspartnern für die Konzeption und inhaltliche Erarbeitung der Broschüre verantwortlich.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner: Michael Engel, Sabine Meyer-Zenk
Zeitraum: 2015-2016

Integration durch Initiativmanagement [Leipzig]

Seit Anfang des Jahres 2017 wird in der Stadt Leipzig das Projekt „Integration durch Initiativmanagement“ (INTIGRA) durchgeführt. Dieser Projektvorschlag wurde 2016 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen eines Projektaufrufs zum Thema „Stadtentwicklung und Migration“ als Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP) ausgewählt. Das Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW) der Stadt Leipzig führt dieses Projekt mit der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) als Projektpartner durch.

Themenschwerpunkte:

  • Erprobung neuer Methoden der Beteiligung in Gebieten mit geringer Förderkulisse – mit dem Ziel, den sozialen Zusammenhalt vor Ort zu stärken
  • Unterstützung und Vernetzung der lokalen Akteure im Stadtteil, um endogene Potentiale zu aktivieren
  • Integration in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext verstehen, wobei der Fokus auf den 3 Zielgruppen Personen mit Migrationshintergrund, Geflüchteten und Personen am Rande der Gesellschaft liegt
  • Etablierung kostengünstiger lokaler Managementstrukturen und Umsetzung von Pilotprojekten
  • Prüfung der Übertragbarkeit der gewonnen Erkenntnisse auf andere Stadtteile und Städte

Anfang September 2018 fand der „Bunte Mockauer Sommer“ statt, bei dem für eine knappe Woche eine Grünfläche im Zentrum von Mockau gemeinsam von der Stadt Leipzig, zahlreichen lokalen Vereinen und Einrichtungen mit unterschiedlichen Aktivitäten bespielt wurde. Die Idee zum Bunten Mockauer Sommer entstand in den regelmäßigen Akteursworkshops im Stadtteil – aus dem Wunsch heraus – einen (temporären) Begegnungsort für Mockauerinnen und Mockauer zu schaffen sowie die Einrichtungen stärker untereinander zu vernetzen. 

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Zeitraum: 2017-2019

2. Ukrainisch-Deutsche Stadtentwicklungskonferenz [Lviv]

Anfang Dezember 2017 wurde die zweite ukrainisch-deutsche Stadtentwicklungskonferenz vom ukrainischen Ministerium für Regionalentwicklung, Bau, Wohnen und Kommunale Dienstleistungen (MinReg) und dem deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit fast 300 Teilnehmenden durchgeführt.

bgh. war in der Organisation und Umsetzung der Konferenz mit dem Thema „Lebenswerte Städte in der Ukraine“ involviert. Inhaltlich setzte sich die Konferenz aus mehreren Schwerpunkten zusammen:

  • Impulsvorträge zur lebenswerten, europäischen Stadt sowie zu aktuellen Herausforderungen für lebenswerte Städte in der Ukraine und Deutschland
  • Vorstellung des neuen ukrainisch-deutschen Städtenetzes zur integrierten Stadtentwicklung, sowie peer to peer Learning als Erfolgsmodell
  • Vorstellung von Praxisbeispielen, Diskussion und Möglichkeiten der Vernetzung in den drei Arenen „Partizipativ“, „Klimagerecht“ und „Kreativ“
  • Pecha Kucha Präsentationen zu innovativen Ansätzen für lebenswerte Städte
  • Berichterstattung der Preisträger des 1. Leipzig-Preises aus dem Jahr 2016
  • Preisverleihung des 2. Leipzig-Preis für innovative Projekte der integrierten Stadtentwicklung in der Ukraine (ausgelobt am 29.08.2017 von MinReg und BMUB)

Ziele der Konferenz:

  • Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch zwischen Experten der relevanten Verwaltungsebenen
  • Bildung und Stärkung von Netzwerken der direkten Kooperation
  • Motivation der Städte über die Preisvergabe für besonders gute Ansätze in der Entwicklung lebenswerter Städte

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner: Iris Gleichmann
Zeitraum: 2017

Europa 2020 – Leipzig 2020

Die Stadt Leipzig hat im Jahr 2013 die Broschüre „Europa 2020 – Leipzig 2020. Grobkonzept zur Ausgestaltung der EU-Strukturfonds-Förderperiode 2014 bis 2020“ herausgegeben.

Das Grobkonzept wurde ämterübergreifend erarbeitet. Es dient als Grundlage für Verhandlungen zwischen der Stadt Leipzig und der sächsischen Staatsregierung über den Einsatz von europäischen Strukturfondsmitteln – insbesondere des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Die betreffende Förderperiode begann im Jahr 2014 und endet im Jahr 2020. bgh. war für die Konzeption und das Layout des Grobkonzepts verantwortlich.

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Zeitraum: 2013

Standortmarketing Georg-Schwarz-Straße [Leipzig]

Die Georg-Schwarz-Straße ist eine wichtige 2,5 km lange Magistrale im Leipziger Westen, die die Stadtteile Leutzsch und Altlindenau durchzieht. Enger Straßenraum, ungünstige verkehrstechnische Bedingungen sowie unsanierte Gebäude prägen noch immer das Straßenbild. Daher ist der Straßenzug im Integrierten Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2020 (SEKo), das im Jahr 2017 fortgeschrieben wird, als Magistrale mit Handlungspriorität definiert.

In den vergangenen Jahren konnten durch privates und öffentliches Engagement bereits Potentiale genutzt und Projekte für einen nachhaltigen Entwicklungsprozess initiiert werden. Die Stadt Leipzig hat große Teile der Straße im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (SOP) zum Fördergebiet ausgewiesen. Seit Juni 2011 koordiniert das Magistralenmanagement Georg-Schwarz-Straße die Vielzahl von Aktivitäten entlang der Magistrale.

bgh. unterstützte das Magistralenmanagement im Bereich des Standortmarketings. Dabei galt es, das bereits vorhandene Angebot durch Neuansiedlungen zu ergänzen sowie Gewerbetreibende für den Standort Georg-Schwarz-Straße zu sensibilisieren und zu interessieren.

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Trägerbüro: StadtLabor, Tröger + Mothes GbR
Zeitraum: 2011-2012

Lebendige Altstädte – Urbane Kulturen. Integrierte Altstadtentwicklung

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH veröffentlichte im Jahr 2008 die Broschüre „Lebendige Altstädte – Urbane Kulturen. Integrierte Altstadtentwicklung“. Diese Publikation sensibilisiert für die zunehmende weltweite Verstädterung und die damit einhergehenden Herausforderungen. Weiterhin zeigt sie anhand von beispielhaften Projekten das Leistungsspektrum der GTZ – mit Blick auf das Themenfeld Altstadtsanierung – auf. bgh. war für die inhaltliche Konzeption und redaktionellen Arbeit verantwortlich, sowie an der Layoutgestaltung beteiligt.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH
Zeitraum: 2007-2008

Potentialstudie: Vermittlung integrierter Fachkräfte in kommunale Partnerschaften im Kontext von Flucht und Migration – Chancen und Ansätze

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit verfügt über ein Vorhaben, um die Zusammenarbeit von Kommunen in kommunalen Partnerschaften gezielt zu stärken: Mit dem Programm „Integrierte Fachkräfte für Kommunen weltweit (IFKW)“ vermittelt das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der einen Welt (SKEW) deutsche und europäische Fachkräfte in Partnerschaften mit Kommunen des Globalen Südens. Damit können Kommunen das Instrument der integrierten Fachkräfte für die Weiterentwicklung ihrer bereits bestehenden Partnerschaften nutzen.

Vor dem Hintergrund globaler Migration sowie Flüchtlingssituationen um Krisenherde im Nahen Osten und Afrika erstellte bgh. im Auftrag von IFKW eine Studie, die sich mit der zentralen Fragestellung beschäftigt:

Wie kann durch die Vermittlung von integrierten Fachkräften in kommunale Partnerschaften ein Beitrag geleistet werden, um von Flucht und Migration betroffene Kommunen in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gezielt darin zu unterstützen, die Herausforderungen von Migration und Flucht besser zu bewältigen und Potentiale besser nutzen zu können?

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2016

Urban Energies – Südafrikanisch-Deutsches Städtenetz [Südafrika & Deutschland]

Das Südafrikanisch-Deutsche Städtenetz ist eine wichtige Maßnahme innerhalb des Projektes „Internationale Umsetzung des Memorandums Städtische Energien – Zukunftsaufgaben der Städte“ welches von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) umgesetzt wird.

Zentrale Akteure dieses Ländernetzwerks sind kommunale Vertreter aus dem Bereich Stadtentwicklung und -erneuerung der Städte Ekurhuleni, Msunduzi und Nelson Mandela Bay in Südafrika sowie Halle/Saale, Ludwigsburg und München in Deutschland. Weitere maßgebliche Akteure sind das BMUB und das Südafrikanische Ministerium mit Zuständigkeit für Kommunales, dem Department for Cooperative Governance (DCoG), der Deutsche Städtetag (DST) sowie die South African Local Government Association (SALGA), das South African Cities Network (SACN) und das im Schatzamt angesiedelte City Support Programme (CSP).

Die gegenseitige Beratung und der Austausch von praktischen Hinweisen spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie der gezielte Austausch mit Experten. Gelernt wird in „living labs“ an je einem Projekt pro Stadt, wobei die Projekte über den gesamten Zeitraum durch das Lernnetzwerk begleitet werden. Es finden insgesamt drei bis vier mehrtägige Präsenzworkshops statt. Virtuelle Treffen und Webinars stellen sicher, dass auch zwischen den Workshops gemeinsam weiter gedacht wird. bgh. unterstützt seit 2016 bei folgenden Themen:

  • Fortlaufende Betreuung der deutschen Städte
  • Vorbereitung und Ko-Moderation der Workshopveranstaltungen in Südafrika und Deutschland sowie Vorbereitung und Begleitung beim 11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hamburg
  • Wissensmanagement und Wissensverbreitung
  • Übergeordnete strategische Beratung und Weiterentwicklung der Maßnahme

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: Fortlaufend seit 2016

Neben zahlreichen Projekten im nationalen Kontext, insbesondere in der Stadt Leipzig, ist bgh. auch im internationalen Kontext der Stadtentwicklung tätig. So ist das Team der Bürogemeinschaft in verschiedenen Ländern im Rahmen von Beratungsmissionen, Moderations- und Konzeptionstätigkeiten eingebunden.

Ergänzend zu eigenen Auslandseinsätzen übernimmt bgh. regelmäßig die inhaltliche Konzeption, Organisation und Begleitung von Fachinformationsreisen ausländischer Delegationen. Teilnehmer dieser Delegationen sind in der Rege Politiker, leitende Mitarbeiter nationaler Ministerien sowie regionaler und kommunaler Verwaltungen oder Non-Governmental Organizations (NGOs). Wichtige Themen sind integrierte Stadtentwicklung, Kommunales Finanzwesen, Regionalentwicklung sowie umwelt- und klimagerechte Stadtentwicklung.

Die Weltkarte gibt einen Überblick der Länder, in denen bgh. bisher beruflich tätig war.

 

Quelle Ursprungsdatei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:World,_administrative_divisions_-_de_-_colored_(all_countries).svg
Änderungen der Ursprungsdatei durch bgh. vorgenommen. Weitere Anmerkungen siehe Impressum.

Jochen Gauly

Dipl.-Ing., Stadtplaner (geb. 28.05.1967)

Seit 1998 Selbstständig tätig als Stadtplaner in Leipzig und verschiedenen ausländischen Städten 
 1997-1998 Projektassistenz im gtz Projekt „Gemeindeförderung und regionale Entwicklung Las Verapaces“, Guatemala
 1994-1996 Mitarbeiter im Büro für Umweltplanung und Stadtentwicklung (B.U.S.) in Oberursel
 1987-1994 Studium der Raum- und Umweltplanung an der Universität Kaiserslautern

Felix Volgmann

M.Sc. Regional and Urban Planning Studies (geb. 07.11.1986)

Seit 2016 Selbstständig tätig als Berater für Stadtentwicklung und Kommunale Selbstverwaltung
2014-2015 Masterstudium in Regional and Urban Planning Studies an der London School of Economics and Political Science (LSE)
2010-2014 Juniorberater der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Local Governance Programme South Caucasus in Tbilisi, Georgien
2006-2010 Bachelorstudium in Public Management & Governance an der Zeppelin Universität Friedrichshafen

 

Ilka Laux

geb. 08.10.1965

Seit 2005 Mitarbeiterin in der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.), ehemals Gauly & Heck
1998-2003 Mitarbeiterin im Bereich Veranstaltungsorganisation, Kulturelle Dienstleistungen
1994-1998 Selbständig tätig im Bereich Veranstaltungsorganisation, Kulturelle Dienstleistungen
1990-1994 Mitarbeiterin Stadt Leipzig, Kulturbüro
1987-1990 Fachschulstudium Kulturwissenschaften in Meißen

Besser Wohnen in der Stadt

In den Jahren 2005 und 20006 war bgh. im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH an der Erarbeitung der Broschüre „Besser Wohnen in der Stadt. Integrierte Stadtentwicklung – die Kompetenz der GTZ für den Mittelmeerraum, Europa und Zentralasien“ beteiligt.

Die Broschüre diente dazu, die Erfahrungen und die erfolgreichen Projekte, die die GTZ gemeinsamen mit ihren Projektpartnern in den Ländern des Mittelmeerraumes, Europas und Zentralasiens  in den Vorjahren vorbereitet und durchgeführt hat, aufzuzeigen. Darüber hinaus zeigt die Broschüre  die Leistungen der GTZ auf, die zum Umgang mit weiteren Entwicklungsherausforderungen in den jeweiligen Regionen beitragen können. In fünf Kernkapiteln widmet sich die Veröffentlichung verschiedenen Themen der Stadtentwicklung in den genannten Regionen: Alte Städte – neue Chancen; Besser Leben in der Platte; Mehr als ein Dach über dem Kopf; Starke Wirtschaft – starke Städte sowie Effizienz rauf – Kosten runter.

Gemeinsam mit Mitarbeitern der GTZ und Partnern aus weiteren Büros unterstützte bgh. in der konzeptionellen, textlichen und redaktioneller Arbeit zur Erarbeitung der Publikation.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH
Kooperationspartner: Lucian Haas, Bernd Sikora
Zeitraum: 2005-2006

Cities Fit for Climate Change [Chile & Südafrika]

Ausgangspunkt des GIZ- Globalvorhabens „Cities Fit for Climate Change“ (CFCC) sind die neuen Herausforderungen, vor die der Klimawandel Städte weltweit stellt. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) arbeitet in dem Projekt gemeinsam mit den Partnern in den drei Ländern Chile, Südafrika und Indien, sowie Deutschland zusammen. Projektziel ist es, integrierte klimagerechte Stadtentwicklungsinstrumente zu erarbeiten und damit innovative Lösungsansätze für Stadtplanung zu erproben.

bgh. berät das Globalprojekt sowohl bei strategischen als auch fachlichen Fragestellungen. In diesem Rahmen übernahm bgh. die Koordinierung und Leitung mehrerer Prüf- und Vertiefungsmissionen im südafrikanischen Durban (eThekwini) Santiago de Chile – mit Verantwortung für folgende Aufgabenbereiche:

  • Durchführung von Interviews mit Projektpartnern und Moderation von Workshops mit Vertretern der Stadtverwaltung und ausgewählter nationaler Ministerien
  • Erstellung eines Abschlussberichts einschließlich strategischer Empfehlungen für den weiteren Projektverlauf
  • Fortlaufendes fachliches Backstopping sowie Beratung des Monitoringssystems

Darüber hinaus organisierte und begleitete bgh. eine Fachinformationsreise für Projektpartner aus den Verwaltungen der Städte Chennai, Durban und Santiago de Chile zur klimagerechten Stadtentwicklung in Deutschland.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2016-2018

Stadtteilmanagement Schönefeld [Leipzig]

Das Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW) der Stadt Leipzig hat im Rahmen des Förderprogrammes Stadtumbau Ost das „Stadtteilmanagement Schönefeld“ initiiert. Dieses setzt sich aus dem Stadtumbaumanagement mit den Aufgabenbereichen Beteiligung, Öffentlichkeitsarbeit, Stadtraum sowie Eigentümerberatung und dem Team „Klima und Energie“ mit den Themenfeldern energetische Gebäudeberatung sowie Fördermöglichkeiten, Mobilität und Umweltbildung, zusammen.

Auf Grundlages des „Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts Leipzig-Schönefeld“ (STEK Schönefeld), das 2016 erschienen ist, wird durch die Bündelung öffentlichen und privaten Engagements sowie Investitionstätigkeiten eine nachhaltige Entwicklung auf städtebaulicher, wirtschaftlicher und sozialer Ebene angestrebt. Das Stadtteilmanagement Schönefeld ist Ansprechpartner für all jene, die in Schönefeld etwas bewegen wollen; wie etwa Privatpersonen, gemeinnützige Vereine, Initiativen, Händler oder Gewerbetreibende.

Themenschwerpunkte:

  • Eigentümerberatung mit Fokus auf unsanierte Gebäude; Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung individueller Strategien zur Nutzung bzw. Wiederbelebung ihrer Immobilien
  • Unterstützung bei der Wiederbelebung leer stehender Läden in sanierten und teilsanierten Gebäuden der Gorkistraße
  • Begleitung der Umsetzung städtischer Projekte und städtebaulicher Vorhaben
  • Vermittlungs- und Beratungsleistungen sowie Kommunikation und Vernetzung zwischen lokalen Akteuren, Verstetigung von Beteiligungsstrukturen

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Kooperationspartner: seecon Ingenieure GmbH und DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG
Zeitraum: Fortlaufend seit 2015

Aktuelles

An dieser Stelle bieten wir Ihnen die Möglichkeit, aktuelle Informationen über unsere Tätigkeiten im Stadtteil einzusehen.

Das Netzwerk „Schönefeld aktiv inklusiv“ lädt ein zur „Woche der Begegnung – Erleben, was uns in Schönefeld verbindet“ vom 10.-14.09.2018. Im Miteinander wollen wir erkunden und erlebbar machen, wie Inklusion ganz praktisch in einem Stadtteil funktioniert. Hier geht’s zum Programm.

Verfügungsfonds:
Da Schönefeld einen Schwerpunktraum der Stadterneuerung in Leipzig (Stadtumbau Ost) bildet, kann dort das Förderinstrument Verfügungsfonds eingesetzt werden. Mit dem Verfügungsfonds können kleinere Projekte im Stadtumbaugebiet möglichst kurzfristig und unbürokratisch umgesetzt werden, die zur Aufwertung des Gebietes beitragen.

Weitere Informationen zum Verfügungsfonds der Stadt Leipzig finden Sie unter:
http://www.leipzig.de/bauen-und-wohnen/foerdergebiete/schoenefeld/verfuegungsfonds/

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept [Kraljevo]

In der serbischen Stadt Kraljevo wurde in den Jahren 2013 und 2014 ein Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept „The Integrated Urban Development Strategy  for the Inner City of Kraljevo. Kraljevo 2030“ erarbeitet. Das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (STEK) beschäftigt sich mit Zielen, Herausforderungen und Projekten in den miteinander verknüpften Bereichen Städtebauliche Struktur & Wohnen, Verkehr & Technische Infrastruktur, Lokale Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Tourismus & Verwaltung, Öffentlicher Raum & Umwelt, Kulturelles Erbe & Kultur, Sozial- und Gesundheitswesen sowie Bildung & Sport.

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern arbeitete bgh. an folgenden Themenschwerpunkte:

  • Fachpartner bei der Entwicklung und Umsetzung einer strategischen Herangehensweise zur Erarbeitung des STEK Kraljevo
  • Erstellung eines Operationsplanes (Projektmanagementplan STEK Kraljevo) zur effizienten Steuerung des Gesamtprozesses
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Fachveranstaltungen innerhalb des Abstimmungs- und Beteiligungsprozesses
  • Unterstützung bei der Steuerung und zielgerichteten Lenkung des Gesamtprozesses und der fortlaufenden Abstimmung mit anderen am Prozess beteiligten Akteuren
  • Erarbeitung ausgewählter Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung der Anwohner, lokalen Akteure und der Verwaltungsmitarbeiter für eine hohe Akzeptanz während des Erarbeitungsprozesses des STEK Kraljevo

Auftraggeber: AMBERO Consulting Gesellschaft mbH
Kooperationspartner: Michael Engel und Jens Gerhardt
Zeitraum: 2013-2014

Kommunalentwicklung und Altstadtsanierung von Lviv [Ukraine]

In den Jahren 2010 bis 2014 war bgh. gemeinsam mit dem kooperierenden Büro urban management systems (u.m.s.) GmbH in der Planung, Vorbereitung und Erarbeitung eines integrierten Handlungskonzeptes für die historische Innenstadt von Lviv tätig. Dabei galt es neben weiteren Aufgaben, geeignete Instrumente für die integrierte Stadtentwicklung zu identifizieren.

Themenschwerpunkte:

  • Planung, Vorbereitung und Erarbeitung des Handlungskonzeptes
  • Organisation von Akteursbeteiligung im Stadtentwicklungsprozess
  • Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit

Kooperationspartner: urban management systems (u.m.s.) GmbH
Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz) GmbH
Kommunalentwicklung und Altstadtsanierung Lviv
Zeitraum: 2010-2014