Integrierte Stadtentwicklungskonzepte [Melitopol, Kharkiv]

Im Rahmen des Projektes „Integrierte Stadtentwicklung in der Ukraine II (ISU II)“ unterstützt die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) im Auftrag der GIZ die ukrainischen Städte Melitopol und Kharkiv in der Erarbeitung eines Integrierten Entwicklungskonzepts. Während für Melitopol ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die gesamte Stadt erarbeitet wird, soll in Kharkiv ein Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept für Kyiv Bezirk entstehen.

Das Integrierte Stadt(teil-)entwicklungskonzept bildet die nachhaltige Strategie für die Entwicklung der beiden Städte für die nächsten 10-15 Jahre.  Es wird in einem intensiven partizipativen Prozess, unter Einbeziehung lokaler Akteure, der verschiedenen Fachämter der Stadtverwaltung, der kommunalen Eigenbetriebe, wichtiger öffentlicher Institutionen sowie der Zivilgesellschaft erarbeitet.

bgh. berät und begleitet die nationalen Projektmentoren sowie die Stadtverwaltungen der beiden Städte insbesondere bei:

  • Aneignen der integrierten Arbeitsweise
  • Erstellung einer SWOT-Analyse bestehend aus strengths, weaknesses, opportunities, threats, sowie needs for action
  • Erarbeitung von Projektsteckbriefen
  • Erarbeitung eines Kommunikation- und Beteiligungskonzeptes sowie Vorbereitung und Durchführung von Beteiligungsformaten.

Mit Blick auf die Umsetzung werden im Rahmen der beiden Prozesse Ziele, Maßnahmen und Projekte in einer Reihe von Themenfelder definiert. Dort stehen die einzelnen Themenbereiche keinesfalls für sich, vielmehr bestehen enge Beziehungen und Wechselwirkungen, aus denen Synergie-Effekte hervorgehen können.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner: Iris Gleichmann (STEK für Kyiv Bezirk in Kharkiv)
Zeitraum: 2020 – 2022

Digitalisierungsstrategie – Konzepte für die Lausitz

Die Zukunftswerkstatt Lausitz (ZWL), am 05.03.2018 als Projekt der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH gestartet, hat zum Ziel, gemeinsam mit den Kommunen, der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und den Bürger/-innen die Potenziale der Digitalisierung erschließen. Die ZWL hat PwC beauftragt, eine Digitalisierungsstrategie zu erarbeiten, mit der eine langfristig angelegte digitale Vision und die damit verbundenen gesellschaftliche Ziele verfolgt werden.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) ist verantwortlich für die konzeptionelle Vorbereitung, Moderation und Nachbereitung von Workshops und weiteren Veranstaltungsformaten:

  • Bei Fachworkshops zu den Themen „Kultur und Tourismus“, „Mobilität und Nahversorgung“, „Wirtschaft und Arbeit“ sowie „Pflege und Gesundheit“ wurden gemeinsam mit lokalen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft und öffentlichem Sektor Maßnahmen definiert, die zeitnah initiiert werden sollen
  • Weitere Veranstaltungsformate unter Federführung von der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) umfassen die Durchführung von Hackdays in Cottbus und Dresden
  • Konzeption und Moderation des Digital@Lausitz-Tages (03. März 2020) zur Präsentation der Digitalisierungsstrategie sowie der Vorstellung digitaler Lösungen in unterschiedlichen Bereichen (Gesundheit, Verkehr, Verwaltung etc.) für Bürger und Firmen in der Lausitz

In Zusammenarbeit mit PwC und der Brandenburgisch-Technischen Universität Cottbus-Senftenberg unterstützt die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) zudem das Kommunikations- und Stakeholdermanagement zur Vernetzung potenzieller Akteure in der Lausitz, um die kollaborative Erarbeitung der Handlungsansätze zu befördern.

Auftraggeber: Wirtschaftsregion Lausitz GmbH
Kooperationspartner: PricewaterhouseCoopers GmbH
Zeitraum: 2019 -2020