Aktuelle Projekte

Integration durch Initiativmanagement [Leipzig]

Der Stadtteil Mockau liegt im Leipziger Nordosten und ist durch eine heterogene Baustruktur geprägt. Sowohl Altbaubestand der 1920er und 1930er Jahre als auch DDR-Wohnungsbau und Einfamilienhausstrukturen sind in Mockau vorzufinden. Die Bevölkerungsentwicklung der vergangenen Jahrzehnte war weniger als in anderen Stadtteilen von Schrumpfung und Wachstum gekennzeichnet, dennoch bestehen im Stadtteil soziale Handlungsbedarfe.

Zwischen 2017 – 2019 wurde im Leipziger Stadtteil Mockau das Projekt „Integration durch Initiativmanagement“ (INTIGRA) durchgeführt. Dieser Projektvorschlag wurde 2016 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen eines Projektaufrufs zum Thema „Stadtentwicklung und Migration“ als Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP) ausgewählt. Das Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung (AWS) der Stadt Leipzig führte dieses Projekt mit der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) als Projektpartner durch. Die Förderung aus dem Bundesprogramm Nationale Stadtentwicklungspolitik endete am 31.12.2019. 

Themenschwerpunkte 2017 – 2019:

  • Erprobung neuer Methoden der Beteiligung in Gebieten mit geringer Förderkulisse – mit dem Ziel, den sozialen Zusammenhalt vor Ort zu stärken
  • Unterstützung und Vernetzung der lokalen Akteure im Stadtteil, um endogene Potentiale zu aktivieren
  • Integration in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext verstehen, wobei der Fokus auf den 3 Zielgruppen Personen mit Migrationshintergrund, Geflüchteten und Personen am Rande der Gesellschaft liegt
  • Etablierung kostengünstiger lokaler Managementstrukturen und Umsetzung von Pilotprojekten
  • Prüfung der Übertragbarkeit der gewonnen Erkenntnisse auf andere Stadtteile und Städte

Durch einen Stadtratsbeschluss (Nr. VII-A-00509-NF-02) vom 20.05.2020 wird die Arbeit des Projekts im Stadtteil weitergeführt, wobei der Schwerpunkt der Projekttätigkeit nun in der Begleitung und Rahmenorganisation der Netzwerkarbeit im Sozialraum liegt. 

2021 findet bereits zum vierten Mal der „Bunte Mockauer Sommer“ statt, bei dem für mehrere Tage eine Grünfläche im Zentrum von Mockau gemeinsam von der Stadt Leipzig, zahlreichen lokalen Vereinen und Einrichtungen mit unterschiedlichen Aktivitäten bespielt wurde. Die Idee zum Bunten Mockauer Sommer entstand in den regelmäßigen Akteursworkshops im Stadtteil aus dem Wunsch heraus, einen (temporären) Begegnungsort für Mockauerinnen und Mockauer zu schaffen sowie die Einrichtungen stärker untereinander zu vernetzen. Das Programm umfasst Lern- und Kreativangebote für Kinder, Informationsangebote und Diskussionen zu relevanten Themen für die Nachbarschaft sowie verschiedene kulturelle Aktivitäten.

Programmflyer: 

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung (AWS)
Zeitraum: seit 2017

 

Erarbeitung eines Integrierten Digitalen Entwicklungskonzepts für das Nürnberger Areal „Lichtenreuth“

Die Stadt Nürnberg wurde als eine von zwölf Modellkommunen in Bayern vom Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr im Rahmen des Modellprojekts „Smart Cities Smart Region“ ausgewählt. Als Modellkommune hat sich Nürnberg zum Ziel gesetzt, für die zukunftsfähige Entwicklung des Areals Lichtenreuth ein Integriertes Digitales Entwicklungskonzept (IDEK) im Reallabor zu entwickeln.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.), vertreten durch Jochen Gauly und Felix Volgmann, hat gemeinsam mit ihren Partnern Damian Wagner-Herold, Horst Mentz, Peter Liebhart und Stefan Heinig den Zuschlag für dieses Projekt erhalten.

Bis Herbst 2022 wird das IDEK-Projektteam bgh. & Partner mit der Erarbeitung des IDEK “Reallabor Lichtenreuth” wichtige Grundsteine legen, den Stadtteil Lichtenreuth zu einem smarten und zukunftsfähigen lokalen Ökosystem mit Vorzeigecharakter für die Gesamtstadt und die Metropolregion zu entwickeln.

Das IDEK-Projektteam bgh. & Partner vereint Expertise aus den Bereichen Stadtentwicklung, Mobilität und Digitalisierung in Deutschland und im Ausland. Mit Führungserfahrung in der öffentlichen Verwaltung sowie Beratungsverständnis für Kommunen, Zivilgesellschaft und Ministerien weltweit freuen wir uns, die Stadt Nürnberg in der Umsetzung des Reallabors Lichtenreuth zu unterstützen.

Auftraggeberin: Stadt Nürnberg
Kooperationspartner: Damian Wagner-Herold, Horst Mentz, Peter Liebhart, Stefan Heinig

Zeitraum: 2021 – 2022

Durchführung des Projekts Global Nachhaltige Kommune mit zehn Kommunen in Baden-Württemberg zur Umsetzung der Agenda 2030

Durch eine Zusammenarbeit der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) wurde mit dem Projekt „Global Nachhaltige Kommune in Baden-Württemberg“ ein weiteres Angebot für Kommunen in Baden-Württemberg geschaffen. Das Projekt bietet zehn Kommunen die Möglichkeit, auf Grundlage der Agenda 2030 eine kommunale Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln. Nachhaltigkeitsstrategien bieten Orientierung und sind die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung vor Ort und weltweit.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.), vertreten durch Jochen Gauly und Felix Volgmann, hat gemeinsam mit Luciana Maia den Zuschlag für dieses Projekt erhalten.

Das Projekt wird über einen einjährigen Zeitraum umgesetzt und beinhaltet folgende Maßnahmen: Einstiegs- und Orientierungsberatung für zehn Kommunen, Durchführung von Netzwerktreffen mit den Projektkommunen, Bestandsaufnahmen zu den Nachhaltigkeitsaktivitäten auf der Basis des sogenannten N!-Berichts für Kommunen in Baden-Württemberg sowie Moderation und Durchführung von verwaltungsinternen Fortbildungsveranstaltungen zur Integration der Agenda 2030 in die kommunale Praxis. Darüber hinaus unterstützt und berät die Arbeitsgemeinschaft die Kommunen bei der Entwicklung einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie sowie der Durchführung von zwei Steuerungsgruppensitzungen zur Einbindung bei der Entwicklung des SDG-Handlungsprogramms.

Die zehn Projektkommunen sind Bad Säckingen, Bad Saulgau, Göppingen, Ilsfeld, Lahr, Landkreis Böblingen, Landkreis Karlsruhe, Laupheim, Ludwigsburg und Ravensburg.

Die SKEW führt das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg durch.

Auftraggeberin: Servicestelle für Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der Engagement Global gGmbH

Kooperationspartnerin: Luciana Maia (futURbanos)

Zeitraum: 2021-2022

Aufbau eines interkommunalen Lernnetzwerks für ukrainische Städte und Gemeinden

Um den Fachaustausch zwischen ukrainischen Expert*innen aus den acht Städten Lemberg, Tscherniwzi, Winnyzja, Schytomyr, Poltawa, Podil/Kiew, Melitopol und Kharkiv im Bereich der integrierten Stadtentwicklung zu stärken, ihre Fach- und Methodenkenntnisse zu vertiefen und die Verbreitung „guter Erfahrungen“ (good practices) auf andere ukrainische Städte zu fördern, wird im Rahmen des GIZ-Vorhabens „Integrierte Stadtentwicklung in der Ukraine II“ ein interkommunales Lernnetzwerk aufgebaut. Das Netzwerk wird in Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Städtetag umgesetzt.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) wurde beauftragt, die Entwicklung der Lernmodule für drei thematische Arbeitsgruppen des interkommunalen Lernnetzwerkes für integrierte Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit drei nationalen Expert*innen (Mentoren der Arbeitsgruppen) des ukrainischen Städtetages zu beraten und das Projekt bei methodischen Fragen zu digitalen Formaten der Treffen des erweiterten interkommunalen Lernnetzwerkes zu begleiten.

Wesentliche Unterstützungsleistungen sind:

  • Vorbereitung von Lernmodulen für die Arbeitsgruppen in Zusammenarbeit mit nationalen Expert*innen (Mentor*innen) für jede Arbeitsgruppe
  • Beratung des ukrainischen Städtetages bei der Einrichtung und Durchführung von städtischen Lernnetzwerken
  • Beratung des Projektes zu möglichen digitalen Formaten für die Verbreitung der besten Praktiken der ISE auf weitere ukrainische Städte

Auftraggeberin: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Zeitraum: seit 2021

Integrierte Stadtentwicklungskonzepte [Melitopol, Kharkiv]

Im Rahmen des Projektes „Integrierte Stadtentwicklung in der Ukraine II (ISU II)“ unterstützt die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) im Auftrag der GIZ die ukrainischen Städte Melitopol und Kharkiv in der Erarbeitung eines Integrierten Entwicklungskonzepts. Während für Melitopol ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die gesamte Stadt erarbeitet wird, soll in Kharkiv ein Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept für Kyiv Bezirk entstehen.

Das Integrierte Stadt(teil-)entwicklungskonzept bildet die nachhaltige Strategie für die Entwicklung der beiden Städte für die nächsten 10-15 Jahre.  Es wird in einem intensiven partizipativen Prozess, unter Einbeziehung lokaler Akteure, der verschiedenen Fachämter der Stadtverwaltung, der kommunalen Eigenbetriebe, wichtiger öffentlicher Institutionen sowie der Zivilgesellschaft erarbeitet.

bgh. berät und begleitet die nationalen Projektmentoren sowie die Stadtverwaltungen der beiden Städte insbesondere bei:

  • Aneignen der integrierten Arbeitsweise
  • Erstellung einer SWOT-Analyse bestehend aus strengths, weaknesses, opportunities, threats, sowie needs for action
  • Erarbeitung von Projektsteckbriefen
  • Erarbeitung eines Kommunikation- und Beteiligungskonzeptes sowie Vorbereitung und Durchführung von Beteiligungsformaten.

Mit Blick auf die Umsetzung werden im Rahmen der beiden Prozesse Ziele, Maßnahmen und Projekte in einer Reihe von Themenfelder definiert. Dort stehen die einzelnen Themenbereiche keinesfalls für sich, vielmehr bestehen enge Beziehungen und Wechselwirkungen, aus denen Synergie-Effekte hervorgehen können.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner: Iris Gleichmann (STEK für Kyiv Bezirk in Kharkiv)
Zeitraum: 2020 – 2022

Digitales Lernen und Zusammenarbeit in der COVID-19-Pandemie

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) hat langjährige Erfahrung in der Konzeption, Moderation und Dokumentation von kollegialen Beratungs- und Lernformaten zu Themen der integrierten Stadtentwicklung. Während der COVID-19-Pandemie sind Austauschformate vor Ort sowohl lokal als auch international kaum möglich. Deshalb unterstützt bgh. die Stadt Leipzig sowie die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bei der Konzeption und Durchführung virtueller Formate mit folgenden Leistungen:

  • Konzeption interaktiver und diskursiver virtueller Formate, die klare Ziele verfolgen und die individuellen Herausforderungen der Teilnehmenden während der Pandemie berücksichtigen, um eine hohe praktische Relevanz sicherzustellen (u.a. Bürger*innen, städtische Mitarbeitende, nationale Ministerien)
  • Organisation von hybriden Veranstaltungen: Zusammenführen mehrerer Arbeitsgruppen an unterschiedlichen Orten in einer gemeinsamen virtuellen Veranstaltung
  • Identifikation guter Praktiken, Koordinierung von Fachbeiträgen und Bereitstellung von Vorlagen für den virtuellen Austausch
  • Moderation und Gewährleistung einer reibungslosen Durchführung (Technologie, Chat-Moderation)

Darüber hinaus hat bgh. eine Datenbank mit Webinaren  und Tools  für Städte zusammengestellt, welche die Herausforderungen der COVID-19-Maßnahmen abdecken.

Auftraggeber: Mehrere Projekte im Auftrag der Stadt Leipzig und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2020

Integrierte Grobkonzepte für Leuben und Altgruna [Dresden]

Die Stadt Dresden plant die Neuausrichtung der Stadterneuerung und die Anpassung an zukünftige Förderprogramme von Bund und Freistaat Sachsen. Dazu werden für ausgewählte Dresdener Stadtteile integrierte Grobkonzepte erarbeitet, die stark umsetzungsorientiert sein sollen. Die Grobkonzepte sollen einerseits eine bindende planerische und strategische Entwicklungsrichtung für das Handeln der Verwaltung darstellen. Andererseits bilden sie eine wichtige Grundlage, für die effiziente Planung und den Einsatz kommunaler Finanzmittel sowie für die Einwerbung von ergänzenden Finanzierungs- und Fördermitteln.

In Arbeitsgemeinschaft mit Gleichmann Büro für Stadtentwicklung unterstützt die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) das Stadtplanungsamt der Stadt Dresden bei der Erarbeitung von Grobkonzepten für die Stadtteile Leuben und Altgruna mit folgenden Leistungen:

  • Durchführung einer Bestandsanalyse und Aufbereitung der Ergebnisse in einer SWOT-Analyse
  • Definition von Leitzielen, Benennung der Entwicklungsstrategien und der Handlungsfelder der künftigen Gebietsentwicklung
  • Erarbeitung eines Maßnahmenpakets zur Umsetzung der Ziele sowie Aufbereitung von 15 Schlüsselmaßnahmen
  • Erarbeitung einer Kosten- und Finanzierungsübersicht sowie eines Zeitplans
  • Empfehlende Zuordnung des Gebiets zu einem der Programme der künftigen Städtebauförderung

Auftraggeber: Landeshauptstadt Dresden, Stadtplanungsamt
Kooperationspartnerin: Iris Gleichmann (Gleichmann Büro für Stadtentwicklung)
Zeitraum: 2020

Webinars and Tools for the COVID-19 Response

Webinare und Tools für Städte in der COVID-19-Pandemie
Seitdem Städte auf der ganzen Welt verschiedene Strategien und Ideen entwickelt haben, um auf die Herausforderungen der aktuellen COVID-19-Pandemie zu reagieren, wurden zahlreiche Webinare durchgeführt und Tools entwickelt, die diese Erfahrungen aufbereiten.

Diese virtuellen Veranstaltungen und Instrumente haben es Städten, nationalen Regierungen, Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, Zivilgesellschaft, Bürger*innen und anderen Interessengruppen ermöglicht, sich in dieser herausfordernden Zeit gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen. Die Formate haben verschiedene Formen, beispielsweise moderierte Diskussionen, kollegiales Lernen, Wissensaustausch, Zusammenstellung guter Praktiken und Analysen, Karten und Tracking-Tools.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) hat eine Auswahl der interessantesten Webinare und digitalen Tools zusammengestellt, die wir für unsere Partner in Deutschland und weltweit als nützlich erachten. Wir aktualisieren diese Übersicht regelmäßig mit dem Ziel, Städte dabei zu unterstützten, aus dem großen Angebot von Webinaren und Tools die passenden auszuwählen.

                                         

Unterstützung bei der Umsetzung und Fortschreibung des Integrated Urban Development Framework (IUDF) in Südafrika

Das Programm zur Unterstützung der Regierungsführung – Governance Support Programme (GSP II) der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH in Südafrika leistet u.a. einen wichtigen Beitrag bei der Umsetzung und der Fortschreibung der südafrikanischen Nationalen Stadtentwicklungspolitik – Integrated Urban Development Framework (IUDF).
Wichtige Partner dabei sind auf nationaler Ebene Department of Cooperative Governance (DCoG) und National Treasury (NT), auf lokaler Ebene City of Mbombela, Steve Tshwete Local Municipality, Stellenbosch Local Municipality, KwaDukuza Local Municipality, uMhlathuze Local Municipality, Polokwane Local Municipality sowie der kommunale Spitzenverband South African Local Government Association (SALGA).
Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) unterstützt das Governance Support Programme (GSP II) in Südafrika mit folgenden Leistungen:

  • Vorbereitung und Durchführung einer Studienreise für hochrangige südafrikanische Vertreter der nationalen und lokalen Ebene zum Thema der integrierten Stadtentwicklungsplanung  in Deutschland (September 2019)
  • Teilnahme am 13. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Stuttgart (2019)
  • Aufbau eines nationalen Lernnetzwerks „IUDF Learning Network“
  • Durchführung (und Moderation) von Treffen des nationalen Lernnetzwerks (Stellenbosch 2019, KwaDukuza 2020, Mbombela 2020)

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH, Governance Support Programme (GSP II)
Zeitraum: 2019 – 2021

Digitalisierung und Zivilgesellschaft in Leipzig

Die Stadt Leipzig plant, zivilgesellschaftliche Organisationen als Schlüsselakteure für die Gestaltung der digitalen Transformation in Leipzig durch den Aufbau eines Kompetenznetzwerks „Vernetzte Gesellschaft“ mit Beratungs- und Förderangeboten zu stärken.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) unterstützt das Referat „Digitale Stadt“ der Stadt Leipzig mit folgenden Leistungen:

  • Ausarbeitung einer Status-quo-Analyse zum aktuellen Reifegrad zivilgesellschaftlicher Organisationen in der Digitalisierung in Leipzig
  • Entwicklung einer Potential-Analyse mit dem Fokus auf Chancen, die in der verstärkten Digitalisierung zivilgesellschaftlicher Organisationen liegen
  • Fallstudienrecherche zur Kontextualisierung örtlicher Bestandsaufnahmen und der zu identifizierenden Entwicklungspotentiale vor dem Hintergrund nationaler und internationaler Erfahrungen
  • Handlungsempfehlungen und Ideen für die Konzeption der oben genannten Beratungs- und Förderangeboten

Auftraggeber: Stadt Leipzig
Zeitraum: 2020

Digitalisierungsstrategie – Konzepte für die Lausitz

Die Zukunftswerkstatt Lausitz (ZWL), am 05.03.2018 als Projekt der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH gestartet, hat zum Ziel, gemeinsam mit den Kommunen, der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und den Bürger/-innen die Potenziale der Digitalisierung erschließen. Die ZWL hat PwC beauftragt, eine Digitalisierungsstrategie zu erarbeiten, mit der eine langfristig angelegte digitale Vision und die damit verbundenen gesellschaftliche Ziele verfolgt werden.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) ist verantwortlich für die konzeptionelle Vorbereitung, Moderation und Nachbereitung von Workshops und weiteren Veranstaltungsformaten:

  • Bei Fachworkshops zu den Themen „Kultur und Tourismus“, „Mobilität und Nahversorgung“, „Wirtschaft und Arbeit“ sowie „Pflege und Gesundheit“ wurden gemeinsam mit lokalen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft und öffentlichem Sektor Maßnahmen definiert, die zeitnah initiiert werden sollen
  • Weitere Veranstaltungsformate unter Federführung von der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) umfassen die Durchführung von Hackdays in Cottbus und Dresden
  • Konzeption und Moderation des Digital@Lausitz-Tages (03. März 2020) zur Präsentation der Digitalisierungsstrategie sowie der Vorstellung digitaler Lösungen in unterschiedlichen Bereichen (Gesundheit, Verkehr, Verwaltung etc.) für Bürger und Firmen in der Lausitz

In Zusammenarbeit mit PwC und der Brandenburgisch-Technischen Universität Cottbus-Senftenberg unterstützt die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) zudem das Kommunikations- und Stakeholdermanagement zur Vernetzung potenzieller Akteure in der Lausitz, um die kollaborative Erarbeitung der Handlungsansätze zu befördern.

Auftraggeber: Wirtschaftsregion Lausitz GmbH
Kooperationspartner: PricewaterhouseCoopers GmbH
Zeitraum: 2019 -2020

Projektkurzevaluierung: Regionalfonds „Verwaltungsreform in der Östlichen Partnerschaft“

Ziel des Regionalfonds „Verwaltungsreform in der Östlichen Partnerschaft“ ist es, die Länder der Östlichen Partnerschaft (Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Georgien, Republik Moldau und Ukraine) bei der erfolgreichen Umsetzung der Reformen der öffentlichen Verwaltung zu unterstützen. Der Fonds fördert den Aufbau professioneller Netzwerke, um Peer-Learning zu ermöglichen und den Kapazitätsaufbau zu fördern. Dieser Prozess erfolgt durch Pilotierung innovativer Ansätze für die öffentliche Verwaltung und den transnationalen Wissensaustausch. Ziel ist es auch, den regulatorischen und institutionellen Rahmen zu verbessern, der in den jeweiligen Ländern für die Umsetzung von Reformen erforderlich ist.

Die von der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) durchgeführte Projektevaluierung umfasste eine Desktop-Analyse, eine Evaluierungsmission nach Georgien und Armenien sowie die Berichterstellung und fokussierte sich auf folgende Bereiche:

  • Evaluierung der Teilmaßnahmen des Projekts
  • Schlüsse und Empfehlungen für die Konzeption des Folgevorhabens auf der Basis der Evaluierung von ausgewählten Teilmaßnahmen zu liefern
  • Inhaltliche Grundlagen für die Prüfmission der Folgephase des Regionalfonds zu legen

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2019

Kapazitätsbedarfe bei der Schaffung nachhaltiger und klimafreundlicher Infrastruktur

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) implementiert die Vorhaben „C40 Cities Finance Facility (CFF)“ und die „Financing Energy for Low Carbon Investment – Cities Advisory Facility (FELICITY)“, welche die Bereitstellung von städtischer Infrastruktur unterstützen. Um sicherzustellen, dass ihre Beratung und Unterstützung auf die Bedürfnisse ihrer Partnerstädte zugeschnitten sind, führen die Vorhaben umfassende Bewertungen des Kapazitätsbedarfs durch. Die ermittelten Kapazitätsbedarfe bilden die Grundlage, um den antizipierten Bedarf an Beratungs- und Unterstützungsleistungen für die Planung und Bereitstellung (inkl. Finanzierung) städtischer Infrastruktur genauer zu erfassen.

 

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) wertete insgesamt 16 Bewertungen des Kapazitätsbedarfs in Städten mit folgendem Ziel aus:

  • Vergleichende Analyse der durchgeführten Bewertungen des Kapazitätsbedarfs
  • Skizzierung der antizipierten Beratungs- und Förderbedarfe sowie primärer Handlungsfelder
  • Handlungsempfehlungen für die Anpassung des Beratungsangebots der GIZ

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2019

Fachkräfte für kommunale Partnerschaften weltweit (FKPW)

Das Projekt „Fachkräfte für kommunale Partnerschaften weltweit” (FKPW) wird in Kooperation zwischen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global durchgeführt.

FKPW unterstützt als Projekt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit die Entwicklung von Partnerschaften zwischen deutschen Kommunen und Kommunen aus Partnerländern. Somit haben internationale und deutsche Kommunen die Gelegenheit, Fach- und Erfahrungswissen in Verwaltung aber auch Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch den Einsatz von Integrierten Fachkräften und Entwicklungshelfern auszutauschen.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) unterstützt in Arbeitsgemeinschaft mit Carsten Zehner und Lukas Born die GIZ bei den folgenden Themen:

  • Durchführung von Prüfungen in ausgewählten Ländern
  • Methodische und strategische Begleitung zur Qualitätssicherung des Vorhabens
  • Operative Begleitung bei der Umsetzung der Akquisestrategie
  • Wissensmanagement und Dokumentation der Lernerfahrungen

Prüf- und Beratungsmissionen wurden von der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann im Rahmen des Projektes bisher in Jakarta (Indonesien, Digitalisierung der Verwaltung), Yarinacocha (Peru; Umsetzung eines Klimaschutzprogrammes) und Beit Jala (Palästina; Aufbau eines kommunalen Geoinformationssystems) durchgeführt.

Projekterklärung:

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner: Carsten Zehner und Lukas Born
Zeitraum: 2018-2020

Ukrainisch-Deutsches Städtenetzwerk [Ukraine & Deutschland]

Ende des Jahres 2017 wurde das ukrainisch-deutsche Städtenetzwerk auf Initiative des ukrainischen Ministerium für Regionalentwicklung, Bau, Wohnen und Kommunale Dienstleistungen (MinReg) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gegründet. Nach neuem Ressortzuschnitt liegt das Netzwerk seit 2018 in Zuständigkeit des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Wichtige Partner in dem Städtenetzwerk sind neben den beiden Ministerien die vier ukrainischen Städte Kyiv, Mykolajiw, Kharkiv und Lviv sowie die drei deutschen Städte Osnabrück, Leipzig und Nürnberg. Alle Netzwerkpartner bringen aktuelle Projekte auf städtischer Ebene ein.

bgh. unterstützt im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH den Netzwerkaufbau und die inhaltliche Ausgestaltung sowie Durchführung der bisherigen Netzwerktreffen.

Die im Städtenetzwerk diskutierten Themen der integrierten Stadtentwicklung reichen von innerstädtischer Brachflächenentwicklung über öffentliche Partizipationsverfahren bis hin zu klimafreundlicher Stadtentwicklung. Ein weiterer Bestandteil der Netzwerkarbeit ist der fachliche Austausch mit anderen Städtenetzwerken, wie etwa dem „Südafrikanisch-Deutschen Städtenetzwerk – Urban Energies“ und dem „US-Amerikanisch-Deutschen Städtenetzwerk D4C – Dialogues for Change (D4C)“.

Vorangegangene Treffen des Ukrainisch-Deutschen Städtenetzwerks fanden in Lviv, Kyiv und Leipzig statt. Für den letzten Workshop trafen sich die Netzwerkmitglieder im Juli 2019 in Osnabrück. Der Workshops widmete sich dem Potenzial der Brachflächenentwicklung als Teil der integrierten Stadtentwicklung. Um tiefer in das Konzept der integrierten Stadtentwicklung einzusteigen, befasste sich dieser Workshop auch mit der Frage, wie integrierte Stadtentwicklung praktisch umgesetzt werden und Partizipation ein Erfolgsfaktor für eine nachhaltige Entwicklung darstellen kann.

Der Workshop ermöglichte den Vertreter der Städte, vielfältige Erfahrungen beim Umgang mit Brachflächenentwicklung kennenzulernen und dabei passende partizipative Instrumente für die verschiedenen Phasen eines Planungsprozesses zu identifizieren. Zusätzlich hatten die Netzwerkmitglieder die Möglichkeit, das Gelände des Brachflächen-Revitalisierungsprojekts Neumarkt zu besichtigen, praktische Herausforderungen eines großen Entwicklungsprojekts zu betrachten und die Fachkolleg aus Osnabrück gemeinsam kollegial zu beraten. 

Die Rolle von Peer Learning Netzwerken für die Nationale Stadtentwicklungspolitik und Gründung des Ukrainisch-Deutschen Städtenetzwerks: 

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: Fortlaufend seit 2017

Urban Energies – Südafrikanisch-Deutsches Städtenetz [Südafrika & Deutschland]

Das Südafrikanisch-Deutsche Städtenetz ist eine wichtige Maßnahme innerhalb des Projektes „Internationale Umsetzung des Memorandums Städtische Energien – Zukunftsaufgaben der Städte“ welches von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) umgesetzt wird.

Zentrale Akteure dieses Ländernetzwerks sind kommunale Vertreter aus dem Bereich Stadtentwicklung und -erneuerung der Städte Ekurhuleni, Msunduzi und Nelson Mandela Bay in Südafrika sowie Halle/Saale, Ludwigsburg und München in Deutschland. Weitere maßgebliche Akteure sind das BMUB und das Südafrikanische Ministerium mit Zuständigkeit für Kommunales, dem Department for Cooperative Governance (DCoG), der Deutsche Städtetag (DST) sowie die South African Local Government Association (SALGA), das South African Cities Network (SACN) und das im Schatzamt angesiedelte City Support Programme (CSP).

Die gegenseitige Beratung und der Austausch von praktischen Hinweisen spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie der gezielte Austausch mit Experten. Gelernt wird in „living labs“ an je einem Projekt pro Stadt, wobei die Projekte über den gesamten Zeitraum durch das Lernnetzwerk begleitet werden. Es finden insgesamt drei bis vier mehrtägige Präsenzworkshops statt. Virtuelle Treffen und Webinars stellen sicher, dass auch zwischen den Workshops gemeinsam weiter gedacht wird. bgh. unterstützt seit 2016 bei folgenden Themen:

  • Fortlaufende Betreuung der deutschen Städte
  • Vorbereitung und Ko-Moderation der Workshopveranstaltungen in Südafrika und Deutschland sowie Vorbereitung und Begleitung beim 11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hamburg
  • Wissensmanagement und Wissensverbreitung
  • Übergeordnete strategische Beratung und Weiterentwicklung der Maßnahme

Einblick in das Netzwerk:

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: Fortlaufend seit 2016

Stadtteilmanagement Schönefeld [Leipzig]

Das Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW) der Stadt Leipzig hat im Rahmen des Förderprogrammes Stadtumbau Ost das „Stadtteilmanagement Schönefeld“ initiiert. Dieses setzt sich aus drei Komponenten zusammen:

  • Stadtumbaumanagement
  • Energetisches Sanierungsmanagement (bis
  • Stadteilmanagement Inklusives Gemeinwesen

Auf Grundlage des „Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts Leipzig-Schönefeld“ (STEK Schönefeld), das 2016 erschienen ist, wird durch die Bündelung öffentlichen und privaten Engagements sowie Investitionstätigkeiten eine nachhaltige Entwicklung auf städtebaulicher, wirtschaftlicher und sozialer Ebene angestrebt. Das Stadtteilmanagement Schönefeld ist Ansprechpartner für all jene, die in Schönefeld etwas bewegen wollen; wie etwa Privatpersonen, gemeinnützige Vereine, Initiativen, Händler oder Gewerbetreibende.

 

Themenschwerpunkte:

  • Eigentümerberatung mit Fokus auf unsanierte Gebäude; Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung individueller Strategien zur Nutzung bzw. Wiederbelebung ihrer Immobilien
  • Unterstützung bei der Wiederbelebung leer stehender Läden in sanierten und teilsanierten Gebäuden der Gorkistraße
  • Begleitung der Umsetzung städtischer Projekte und städtebaulicher Vorhaben
  • Vermittlungs- und Beratungsleistungen sowie Kommunikation und Vernetzung zwischen lokalen Akteuren, Verstetigung von Beteiligungsstrukturen
  • Beratung und Begleitung von Projektträgern, die im Stadtteil ein sogenanntes ESF-Projekt  auf der Grundlage des gebietsbezogenen Integrierten Handlungskonzeptes für Schönefeld (2016) umsetzen. (Kooperationspartner: conAction*Politik- und Organisationsberatung Johanna Hofmann; bis 08/2019)

 

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung (AWS)

Zeitraum: Fortlaufend seit 2015

 

Aktuelles

Verfügungsfonds

Da Schönefeld einen Schwerpunktraum der Stadterneuerung in Leipzig (Stadtumbau Ost) bildet, kann dort das Förderinstrument Verfügungsfonds eingesetzt werden. Mit dem Verfügungsfonds können kleinere Projekte im Stadtumbaugebiet möglichst kurzfristig und unbürokratisch umgesetzt werden, die zur Verbesserung der Stadtteilinfrastruktur beitragen.

 

Weitere Informationen zum Verfügungsfonds der Stadt Leipzig finden Sie unter:

http://www.leipzig.de/bauen-und-wohnen/foerdergebiete/schoenefeld/verfuegungsfonds/