Jochen Gauly

Dipl.-Ing., Stadtplaner (geb. 28.05.1967)

Seit 1998 Selbstständig tätig als Stadtplaner in Leipzig und verschiedenen ausländischen Städten 
 1997-1998 Projektassistenz im gtz Projekt „Gemeindeförderung und regionale Entwicklung Las Verapaces“, Guatemala
 1994-1996 Mitarbeiter im Büro für Umweltplanung und Stadtentwicklung (B.U.S.) in Oberursel
 1987-1994 Studium der Raum- und Umweltplanung an der Universität Kaiserslautern

Felix Volgmann

M.Sc. Regional and Urban Planning Studies (geb. 07.11.1986)

Seit 2016 Selbstständig tätig als Berater für Stadtentwicklung und Kommunale Selbstverwaltung
2014-2015 Masterstudium in Regional and Urban Planning Studies an der London School of Economics and Political Science (LSE)
2010-2014 Juniorberater der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Local Governance Programme South Caucasus in Tbilisi, Georgien
2006-2010 Bachelorstudium in Public Management & Governance an der Zeppelin Universität Friedrichshafen

 

Ilka Laux

geb. 08.10.1965

Seit 2005 Mitarbeiterin in der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.), ehemals Gauly & Heck
1998-2003 Mitarbeiterin im Bereich Veranstaltungsorganisation, Kulturelle Dienstleistungen
1994-1998 Selbständig tätig im Bereich Veranstaltungsorganisation, Kulturelle Dienstleistungen
1990-1994 Mitarbeiterin Stadt Leipzig, Kulturbüro
1987-1990 Fachschulstudium Kulturwissenschaften in Meißen

Conny Fiebig

M.Sc. Stadtplanung (geb. 05.05.1991)

Seit 2017 Mitarbeiterin in der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.)
2014-2016 Masterstudium in Stadtplanung an der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule (RWTH) Aachen
2013-2014 Praktika in der Bürogemeinschaft Gauly & Heck (bgh.) in Leipzig und bei der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen in Erfurt
2009-2013 Bachelorstudium in Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar, einschließlich Auslandsteilstudium an der Slovenská Technická Univerzita (STU) in Bratislava

Astrid Heck

* 28.8.1974 in Bonn, + 07.07.2009 in Leipzig

Was von Astrid Heck in Herz und Kopf bleibt, ist die Erinnerung an eine sympathische, aktive, lebenslustige und ehrgeizige Kollegin. In Zeiten einer stark schrumpfenden Stadt Leipzig engagierte sie sich als Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Ansätze zum Erhalt des baukulturellen Erbes und zur Aufwertung des öffentlichen Raums.

Als Gründungsmitglied von HausHalten e.V. erkannte sie frühzeitig, dass leer stehende, vom Verfall bedrohte Gründerzeitgebäude kein unlösbares Problem darstellen, sondern große Potentiale bergen. Statt des oftmals gängigen Gebäudeabrisses setzte sich Astrid im HausHalten Verein für Sicherung und Werterhaltung gefährdeter Altbauten durch die Akquisition neuer Nutzer auf nicht kommerzieller Basis ein. Viele städtebaulich und baukulturell bedeutsame Gebäude konnten durch den sogenannten Wächterhaus-Ansatz in den folgenden Jahren erhalten und schließlich durch eine umfassende Sanierung und Modernisierung zur langfristigen Nutzung erhalten werden.

Auch die Aufwertung und Wiedernutzbarmachung vernachlässigter innerstädtischer Freiflächen, insbesondere auf Baulücken und Brachen, war Astrid ein wichtiges Anliegen. Gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung der Stadt Leipzig entwickelte sie die Gestattungsvereinbarung für die temporäre Nutzung privater Flächen. Um Angebot und Nachfrage zusammenzuführen konzipierte Astrid Heck in Zusammenarbeit mit dem Büro CivixX das Freiraumportal „Freiräume für Bürgerträume“. Viele bis dahin ungenutzte Freiflächen insbesondere im Leipziger Westen und Osten konnten dadurch auf privatrechtlicher Basis revitalisiert werden.

Unerwartet und auf tragische Weise verlor Astrid Heck ihr noch junges Leben bei der Geburt ihrer Tochter Nele.

Sie hatte bis dahin bereits bei einer Vielzahl innovativer Projekte im Kollegenkreis und in der Bürgerschaft eine hohe Wertschätzung erfahren. Dass sie in ihrem Handeln nie den einfachen Weg eingeschlagen hat, zeichnete sie besonders aus.

In ihrem Sinne wollen wir die Projekte weiterführen, neue Inhalte identifizieren und umsetzen.