Jochen Gauly

Dipl.-Ing. Stadtplaner

Seit 1998
Selbstständig tätig als Stadtplaner in Leipzig und verschiedenen ausländischen Städten

1997-1998
Projektassistenz im gtz Projekt „Gemeindeförderung und regionale Entwicklung Las Verapaces“, Guatemala

1994-1996
Mitarbeiter im Büro für Umweltplanung und Stadtentwicklung (B.U.S.) in Oberursel

1987-1994
Studium der Raum- und Umweltplanung an der Universität Kaiserslautern

Felix Volgmann

M.Sc. Regional and Urban Planning Studies

Seit 2016
Selbstständig tätig als Berater für Stadtentwicklung und Kommunale Selbstverwaltung

2014-2015
Masterstudium in Regional and Urban Planning Studies an der London School of Economics and Political Science (LSE)

2010-2014
Juniorberater der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Local Governance Programme South Caucasus in Tbilisi, Georgien

2006-2010
Bachelorstudium in Public Management & Governance an der Zeppelin Universität Friedrichshafen

Ilka Laux

Seit 2005
Mitarbeiterin in der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.), ehemals Gauly & Heck

1998-2003
Mitarbeiterin im Bereich Veranstaltungsorganisation, Kulturelle Dienstleistungen

1994-1998
Selbständig tätig im Bereich Veranstaltungsorganisation, Kulturelle Dienstleistungen

1990-1994
Mitarbeiterin Stadt Leipzig, Kulturbüro

1987-1990
Fachschulstudium Kulturwissenschaften in Meißen

Conny Fiebig

M.Sc. Stadtplanung

Seit 2018
Freiwillige Mitgliedschaft in der Architektenkammer Thüringen

Seit 2017
Mitarbeiterin in der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.)

2014-2016
Masterstudium in Stadtplanung an der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule (RWTH) Aachen

2013-2014
Praktika in der Bürogemeinschaft Gauly & Heck (bgh.) in Leipzig und bei der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen in Erfurt

2009-2013
Bachelorstudium in Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar, einschließlich Auslandsteilstudium an der Slovenská Technická Univerzita (STU) in Bratislava

Diana Maria Ramirez Daza

M.Sc. Regional and Urban Planning Studies

Seit 2019
Beraterin für Stadtentwicklung in der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) in Leipzig

2015-2018
Beraterin für regionale Entwicklung in der nationalen Planungsbehörde DNP in Bogota, Kolumbien

2014-2015
Masterstudium in Regional and Urban Planning Studies an der London School of Economics and Political Sciences (LSE)

2013-2014
Rechtsberaterin in der staatlichen Öl- und Gasgesellschaft “Ecopetrol S.A” im Büro des Vizepräsidenten für Transport und Logistik in Bogota, Kolumbien

2012-2013
Projektassistentin im Stadterneuerungsprojekt “Progresa Fenicia” und Lehrtätigkeit an der Juristischen Fakultät an der Universidad de los Andes in Bogota, Kolumbien und Beraterin für Stadtentwicklung und Recht bei Juan Felipe Pinilla in Bogota, Kolumbien

2006-2011
Bachelor of Social Science (BSc) in Politikwissenschaft und Bachelor of Laws (LLB) an der Universidad de los Andes in Bogota, Kolumbien

Astrid Heck

* 28.8.1974 in Bonn, + 07.07.2009 in Leipzig

Was von Astrid Heck in Herz und Kopf bleibt, ist die Erinnerung an eine sympathische, aktive, lebenslustige und ehrgeizige Kollegin. In Zeiten einer stark schrumpfenden Stadt Leipzig engagierte sie sich als Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Ansätze zum Erhalt des baukulturellen Erbes und zur Aufwertung des öffentlichen Raums.

Als Gründungsmitglied von HausHalten e.V. erkannte sie frühzeitig, dass leer stehende, vom Verfall bedrohte Gründerzeitgebäude kein unlösbares Problem darstellen, sondern große Potentiale bergen. Statt des oftmals gängigen Gebäudeabrisses setzte sich Astrid im HausHalten Verein für Sicherung und Werterhaltung gefährdeter Altbauten durch die Akquisition neuer Nutzer auf nicht kommerzieller Basis ein. Viele städtebaulich und baukulturell bedeutsame Gebäude konnten durch den sogenannten Wächterhaus-Ansatz in den folgenden Jahren erhalten und schließlich durch eine umfassende Sanierung und Modernisierung zur langfristigen Nutzung erhalten werden.

Auch die Aufwertung und Wiedernutzbarmachung vernachlässigter innerstädtischer Freiflächen, insbesondere auf Baulücken und Brachen, war Astrid ein wichtiges Anliegen. Gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung der Stadt Leipzig entwickelte sie die Gestattungsvereinbarung für die temporäre Nutzung privater Flächen. Um Angebot und Nachfrage zusammenzuführen konzipierte Astrid Heck in Zusammenarbeit mit dem Büro CivixX das Freiraumportal „Freiräume für Bürgerträume“. Viele bis dahin ungenutzte Freiflächen insbesondere im Leipziger Westen und Osten konnten dadurch auf privatrechtlicher Basis revitalisiert werden.

Unerwartet und auf tragische Weise verlor Astrid Heck ihr noch junges Leben bei der Geburt ihrer Tochter Nele.

Sie hatte bis dahin bereits bei einer Vielzahl innovativer Projekte im Kollegenkreis und in der Bürgerschaft eine hohe Wertschätzung erfahren. Dass sie in ihrem Handeln nie den einfachen Weg eingeschlagen hat, zeichnete sie besonders aus.

In ihrem Sinne wollen wir die Projekte weiterführen, neue Inhalte identifizieren und umsetzen.