Referenzen

Erarbeitung eines Integrierten Digitalen Entwicklungskonzepts für das Nürnberger Areal „Lichtenreuth“

Die Stadt Nürnberg wurde als eine von zwölf Modellkommunen in Bayern vom Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr im Rahmen des Modellprojekts „Smart Cities Smart Region“ ausgewählt. Als Modellkommune hat sich Nürnberg zum Ziel gesetzt, für die zukunftsfähige Entwicklung des Areals Lichtenreuth ein Integriertes Digitales Entwicklungskonzept (IDEK) im Reallabor zu entwickeln.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.), vertreten durch Jochen Gauly und Felix Volgmann, hat gemeinsam mit ihren Partnern Damian Wagner-Herold, Horst Mentz, Peter Liebhart und Stefan Heinig den Zuschlag für dieses Projekt erhalten.

Bis Herbst 2022 wird das IDEK-Projektteam bgh. & Partner mit der Erarbeitung des IDEK “Reallabor Lichtenreuth” wichtige Grundsteine legen, den Stadtteil Lichtenreuth zu einem smarten und zukunftsfähigen lokalen Ökosystem mit Vorzeigecharakter für die Gesamtstadt und die Metropolregion zu entwickeln.

Das IDEK-Projektteam bgh. & Partner vereint Expertise aus den Bereichen Stadtentwicklung, Mobilität und Digitalisierung in Deutschland und im Ausland. Mit Führungserfahrung in der öffentlichen Verwaltung sowie Beratungsverständnis für Kommunen, Zivilgesellschaft und Ministerien weltweit freuen wir uns, die Stadt Nürnberg in der Umsetzung des Reallabors Lichtenreuth zu unterstützen.

Auftraggeberin: Stadt Nürnberg
Kooperationspartner: Damian Wagner-Herold, Horst Mentz, Peter Liebhart, Stefan Heinig

Zeitraum: 2021 – 2022

Durchführung des Projekts Global Nachhaltige Kommune mit zehn Kommunen in Baden-Württemberg zur Umsetzung der Agenda 2030

Durch eine Zusammenarbeit der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) wurde mit dem Projekt „Global Nachhaltige Kommune in Baden-Württemberg“ ein weiteres Angebot für Kommunen in Baden-Württemberg geschaffen. Das Projekt bietet zehn Kommunen die Möglichkeit, auf Grundlage der Agenda 2030 eine kommunale Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln. Nachhaltigkeitsstrategien bieten Orientierung und sind die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung vor Ort und weltweit.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.), vertreten durch Jochen Gauly und Felix Volgmann, hat gemeinsam mit Luciana Maia den Zuschlag für dieses Projekt erhalten.

Das Projekt wird über einen einjährigen Zeitraum umgesetzt und beinhaltet folgende Maßnahmen: Einstiegs- und Orientierungsberatung für zehn Kommunen, Durchführung von Netzwerktreffen mit den Projektkommunen, Bestandsaufnahmen zu den Nachhaltigkeitsaktivitäten auf der Basis des sogenannten N!-Berichts für Kommunen in Baden-Württemberg sowie Moderation und Durchführung von verwaltungsinternen Fortbildungsveranstaltungen zur Integration der Agenda 2030 in die kommunale Praxis. Darüber hinaus unterstützt und berät die Arbeitsgemeinschaft die Kommunen bei der Entwicklung einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie sowie der Durchführung von zwei Steuerungsgruppensitzungen zur Einbindung bei der Entwicklung des SDG-Handlungsprogramms.

Die zehn Projektkommunen sind Bad Säckingen, Bad Saulgau, Göppingen, Ilsfeld, Lahr, Landkreis Böblingen, Landkreis Karlsruhe, Laupheim, Ludwigsburg und Ravensburg.

Die SKEW führt das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg durch.

Auftraggeberin: Servicestelle für Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der Engagement Global gGmbH

Kooperationspartnerin: Luciana Maia (futURbanos)

Zeitraum: 2021-2022

Aufbau eines interkommunalen Lernnetzwerks für ukrainische Städte und Gemeinden

Um den Fachaustausch zwischen ukrainischen Expert*innen aus den acht Städten Lemberg, Tscherniwzi, Winnyzja, Schytomyr, Poltawa, Podil/Kiew, Melitopol und Kharkiv im Bereich der integrierten Stadtentwicklung zu stärken, ihre Fach- und Methodenkenntnisse zu vertiefen und die Verbreitung „guter Erfahrungen“ (good practices) auf andere ukrainische Städte zu fördern, wird im Rahmen des GIZ-Vorhabens „Integrierte Stadtentwicklung in der Ukraine II“ ein interkommunales Lernnetzwerk aufgebaut. Das Netzwerk wird in Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Städtetag umgesetzt.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) wurde beauftragt, die Entwicklung der Lernmodule für drei thematische Arbeitsgruppen des interkommunalen Lernnetzwerkes für integrierte Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit drei nationalen Expert*innen (Mentoren der Arbeitsgruppen) des ukrainischen Städtetages zu beraten und das Projekt bei methodischen Fragen zu digitalen Formaten der Treffen des erweiterten interkommunalen Lernnetzwerkes zu begleiten.

Wesentliche Unterstützungsleistungen sind:

  • Vorbereitung von Lernmodulen für die Arbeitsgruppen in Zusammenarbeit mit nationalen Expert*innen (Mentor*innen) für jede Arbeitsgruppe
  • Beratung des ukrainischen Städtetages bei der Einrichtung und Durchführung von städtischen Lernnetzwerken
  • Beratung des Projektes zu möglichen digitalen Formaten für die Verbreitung der besten Praktiken der ISE auf weitere ukrainische Städte

Auftraggeberin: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Zeitraum: seit 2021

Konferenz und Konzeptpapier: Die Rolle von Städten in der Regionalentwicklung in Georgien

Georgien verzeichnete im ersten Jahrzehnt seiner Unabhängigkeit einen deutlichen Bevölkerungsrückgang. Die jüngste Volkszählung ergab auch einen anhaltenden Rückgang der Gesamtbevölkerung, dennoch zeigen einige Gebiete eine Stabilisierung. Der Stabilisierungsprozess wird hauptsächlich in der städtischen Bevölkerung beobachtet. Die meisten Einwohner leben in den vier Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern, wobei nur die Hauptstadt Tbilisi über eine Million Einwohner hat. Abgesehen von den vier Städten fallen die übrigen städtischen Gebiete unter 50.000 Einwohner.

Vor diesem Hintergrund unterstützte die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) das von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) implementierte Vorhaben Local Governance Programme South Caucasus in folgenden Bereichen:

  • Moderation eines Workshops mit wichtigen Stakeholdern, um ein Konzept zur Rolle der Städte bei der regionalen Entwicklung zu entwickeln
  • Präsentation des deutschen Raum- und Stadtplanungssystems
  • Ausarbeitung eins Konzeptpapiers zur Definition der potenziellen Rolle von Städten in Georgien bei der regionalen Entwicklung. Das Konzeptpapier enthält Empfehlungen an die jeweiligen politischen Entscheidungsträger

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2018 – 2019

Cities Fit for Climate Change [Chile & Südafrika]

Ausgangspunkt des GIZ- Globalvorhabens „Cities Fit for Climate Change“ (CFCC) sind die neuen Herausforderungen, vor die der Klimawandel Städte weltweit stellt. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) arbeitet in dem Projekt gemeinsam mit den Partnern in den drei Ländern Chile, Südafrika und Indien, sowie Deutschland zusammen. Projektziel ist es, integrierte klimagerechte Stadtentwicklungsinstrumente zu erarbeiten und damit innovative Lösungsansätze für Stadtplanung zu erproben.

bgh. berät das Globalprojekt sowohl bei strategischen als auch fachlichen Fragestellungen. In diesem Rahmen übernahm bgh. die Koordinierung und Leitung mehrerer Prüf- und Vertiefungsmissionen im südafrikanischen Durban (eThekwini), Santiago de Chile – mit Verantwortung für folgende Aufgabenbereiche:

  • Durchführung von Interviews mit Projektpartnern und Moderation von Workshops mit Vertretern der Stadtverwaltung und ausgewählter nationaler Ministerien
  • Erstellung eines Abschlussberichts einschließlich strategischer Empfehlungen für den weiteren Projektverlauf
  • Fortlaufendes fachliches Backstopping sowie Beratung des Monitoringssystems

Darüber hinaus unterstütze die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann das Projekt bei der Konzeption, Recherche und inhaltlichen Umsetzung eines sogenannten Sourcebooks als zentrales Wissensprodukt des Projekts. Bgh. beriet das Projekt bei der Erarbeitung eines konzeptionellen Ansatzes, der aus den Projektergebnissen abgeleitet ist: den Climate-Proof Stadtentwicklungsansatz (Englisch: „Climate-Proof Urban Development Approach“). In einem Sourcebook wurden die Projekterfahrungen aus Chennai, Durban und Santiago aufbereitet und um zahlreiche weitere Fallbeispiele aus Städten weltweit ergänzt, die als Ressource und Inspiration für kommunale Praktiker/-innen und Entscheidungsträger dienen sollen.

Das Sourcebook ist online abrufbar: https://www.giz.de/climate-proof-cities/#0

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2016-2019

Zwei Ukrainisch-deutsche Stadtentwicklungskonferenzen [Kiew & Lviv]

In den Jahren 2016 und 2017 wurden zwei ukrainisch-deutsche Stadtentwicklungskonferenzen vom ukrainischen Ministerium für Regionalentwicklung, Bau, Wohnen und Kommunale Dienstleistungen (MinReg) und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) veranstaltet.

bgh. war in der Organisation und Umsetzung der Konferenzen zu den Themen „Möglichkeiten der integrierten Stadtentwicklung für eine nachhaltige Entwicklung in der Ukraine“ (2016 in Kiew) und „Lebenswerte Städte in der Ukraine“ (2017 in Lviv) beteiligt. Die Konferenzen setzten sich aus mehreren Bausteinen zusammen:

  • Moderierte Paneldiskussionen zur Erläuterung der Ziele der Leipzig Charta, geeigneten Planungsinstrumenten und Fördermöglichkeiten sowie der Spiegelung mit den aktuellen Reformbedarfen und -prozessen der Ukraine
  • Vorstellung von Praxisbeispielen und Möglichkeiten der Vernetzung, z.B. anhand von Pecha Kucha Präsentationen zu innovativen Ansätzen für lebenswerte Städte
  • Vorstellung des neuen ukrainisch-deutschen Städtenetzes zur integrierten Stadtentwicklung, sowie peer to peer Learning als Erfolgsmodell
  • Preisverleihung des 1. und 2. Leipzig-Preises für innovative Projekte der integrierten Stadtentwicklung in der Ukraine (ausgelobt von MinReg und BMUB)

Ziele der Konferenzen:

  • Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch zwischen Experten der relevanten Verwaltungsebenen
  • Bildung und Stärkung von Netzwerken der direkten Kooperation
  • Motivation der Städte über die Preisvergabe für besonders gute Ansätze in der Stadtentwicklung und in der Entwicklung lebenswerter Städte

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner: Iris Gleichmann und Mariana Kuchlevska (in unterschiedlichen Konstellationen)
Zeitraum: 2016-2017

Integriertes Stadtentwicklungskonzept mit Schwerpunkt Wohnen für benachteiligte Personen [Nikopol]

Von Juni 2016 bis August 2019 unterstützte Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) Gemeinsam mit Iris Gleichmann. Beauftragt wurde die Arbeitsgemeinschaft der GIZ im Rahmen des Programms „Initiativen des Infrastrukturprogramms for the Ukraine. Stärkung der sozialen Infrastruktur für die Aufnahme von Binnenflüchtlingen “(IIPU)

Schwerpunkt der zahlreichen Vor-Ort-Einsätze sind folgende Arbeitsschritte:

  • Erstellung einer SWOT-Analyse bestehend aus Stärken, Schwächen, Chancen, Bedrohungen sowie Handlungsbedarf
  • Erarbeitung einer Wohnraumpotentialanalyse
  • Erarbeitung von Projektsteckbriefen
  • Vorbereitung und Durchführung von Beteiligungsformaten

Öffentliches Forum zur Integrierten Stadtentwicklung in Nikopol am 30.01.2019:

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner: Iris Gleichmann
Zeitraum: 2018 – 2020

Überprüfung der Sitzungsorte lokaler Gremien der Stadt Leipzig

Die Stadt Leipzig rief 2018 das “ Jahr der Lokalen Demokratie “ aus. Demnach lag in diesem Jahr der Fokus auf der Stärkung demokratischer Werte und der Motivation zu kontinuierlicher Beteiligung. So wurde ua eine umfassende Medienkampagne durchgeführt, in deren Rahmen 24 Broschüren erschienen, die unter dem Titel „ Demokratie vor Ihrer Haustür “ alle Stadtbezirksbeiräte und Ortschaftsräte als Gremien lokaler Demokratie vorstellen.

Mit dem Ziel eines einheitlichen Sitzungsniveaus aller Gremien to reach, been bgh. vom Dezernat Allgemeine Verwaltung der Stadt Leipzig mit der Überprüfung der Sitzungsorte lokaler Gremien der Stadt Leipzig beauftragt. Neben der Beschaffenheit der Sitzungsorte, wie etwa Raumgröße, Zugänglichkeit, Barrierefreiheit und Ausstattung mit technischem Equipment, wurden die stadträumlichen Verortungen in Bezug auf die Erreichbarkeit sowie die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr geprüft.

Es werden persönliche Interviews mit dem Vorsitzenden sowie Vor-Ort-Besuchen aller Sitzungsarten geführt, die umfassende Empfehlungen für die Verbesserung der Sitzungsqualität ausgesprochen haben. Wenngleich bei vielen Sitzungsorten die Empfehlung in der kleinteiligen Verbesserung der Ausstattung der vorhandenen Räumlichkeiten lag, wurde in einigen Fällen die mittel- bis langfristige Verlagerung in anderen Gebäuden empfohlen. 

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Dezernat Allgemeine Verwaltung
Zeitraum: 2018

Integrierte Stadtentwicklung in Serbien

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Republik Serbien in verschiedenen Politikfeldern auf dem Weg zur weiteren Annäherung an die EU. In diesem Kontext ist es ein Ziel des GIZ-Vorhabens zur „Stärkung des kommunalen Landmanagements in Serbien“, die serbischen Partnerinstitutionen in der Anpassung der Raum- und Stadtentwicklung an die Leitlinien und Instrumente der EU zu beraten.

In der dritten Phase (2016-2018) stellte die Erarbeitung einer Richtlinie für Nationale Stadtentwicklung in Serbien einen Schwerpunkt des Vorhabens dar.

Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) war in diesem Kontext mit folgenden Leistungen betraut:

  • Unterstützung des Ministeriums bei der Erarbeitung der Richtlinie „Sustainable and Integrated Urban Development Strategy of the Republic of Serbia until 2030“ als Instrument der strategischen Planung und Managements der Stadtentwicklungsprozesse
  • Vorbereitung und Begleitung einer Fachinformationsreise (FIR) zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Deutschland für hochrangige Vertreter*innen der nationalen Ebene
  • Erarbeitung und Präsentation eines Handbuchs für serbische Kommunen zu integrierten Stadtentwicklungskonzepten („Integrated Urban Development Strategy – Guide for Cities and Municipalities“ ), in Zusammenarbeit mit Ratka Colic

Das Handbuch beleuchtet die Inhalte und wichtige Schritte im Erarbeitungsprozess lokaler integrierter Stadtentwicklungsstrategien sowie die Bedeutung der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit und einer frühzeitigen umfassenden Beteiligung. Der Einblick in die wichtigsten nationalen und europäischen Richtlinien der integrierten Stadtentwicklung sowie in die Monitoring-Indikatoren zur Umsetzung der „Sustainable and Integrated Urban Development Strategy of the Republic of Serbia until 2030“ bildet einen übergeordneten Rahmen der Praxishilfe.

Auftraggeber: AMBERO Consulting Gesellschaft mbH (im Auftrag des GIZ-Vorhabens „Stärkung des kommunalen Landmanagements in Serbien“)

Zeitraum: 2018

Magistralenmanagement Georg-Schumann-Straße [Leipzig]

Nach ersten erkennbaren Erfolgen der Magistralenentwicklung in der Georg-Schumann-Straße, bedurfte es einer weiterführenden Begleitung. Neben dem Fortführen erfolgreicher Ansätze sollte eine aktivere Unterstützung besonderer Schwerpunkte der Magistralenentwicklung erfolgen – wie eine stärkere Vernetzung lokaler Akteure, die Schaffung selbsttragender und nachhaltiger Strukturen sowie die gezielte Entwicklung und Begleitung von Projekten mit Ausrichtung auf Standortmarketing, wirtschaftliche Stärkung und Leerstandsbeseitigung.

Themenschwerpunkte:

  • Weiterentwicklung sowie Umsetzung der Handlungsstrategien und Schwerpunktsetzungen
  • Begleitung und Unterstützung der ansässigen Akteure und der Verwaltung bei der Umsetzung von Maßnahmen und Projekten in den Bereichen Wirtschaft, Stadtraum und Verkehr sowie Kultur und Soziales
  • Moderation, Vermittlung zwischen den verschiedenen Akteurs- und Interessengruppen
  • Unterstützung der Stadt Leipzig bei der Identifizierung und Einbindung komplementärer Beratungsangebote und Förderprogramme
  • Betreibung des Infozentrums Georg-Schumann-Straße

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Kooperationspartner: Freie Wirtschaftsförderung Frank Basten
Zeitraum: 2013 – 2017 

Städtebaulicher Wettbewerb „Leipzig-Preis“ [Ukraine]

Vor dem Hintergrund einer intensiven Zusammenarbeit in der Stadtentwicklung zwischen dem ukrainischen Ministerium für Regionalentwicklung, Bau, Wohnen und Kommunale Dienstleistungen (MinReg) und dem deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), haben beide Ministerien den städtebaulichen Wettbewerb „Leipzig-Preis für Integrierte Stadtentwicklung in der Ukraine 2016“ ausgelobt. Prämiert werden innovative Projekte und Verfahren im Sinne der „Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“, die in Kooperation mit der Zivilgesellschaft erarbeitet und in den letzen vier Jahren erfolgreich realisiert wurden. bgh. war in der Vorbereitung, Koordination und Begleitung des Wettbewerbs tätig.

Ziele:

  • Förderung der nachhaltigen Entwicklung von Städten, Stadtteilen oder Stadträumen in der Ukraine
  • Verbesserung der Kooperation zwischen Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft
  • Bekanntmachung von guten Lösungen zur integrierten Stadtentwicklung
  • Förderung von Maßnahmen und Initiativen ukrainischer Städte oder Akteure der Zivilgesellschaft, die innovative Beiträge zur integrierten Stadtentwicklung leisten

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner: Iris Gleichmann und Mariana Kuchlevska
Zeitraum: 2016

Fachinformationsreise Sicherheit & Stadtentwicklung [südafrikan. Delegation]

Organisation und Begleitung einer Fachinformationsreise für eine hochrangige südafrikanische Delegation zum Thema „Sicherheit und Stadtentwicklung – Gewaltprävention und Umsetzung nationaler Strategien auf kommunaler Ebene“ am Beispiel Deutschland.

Ziel der Reise:

  • Vermittlung von Erfahrungen bei der Umsetzung verschiedener Strategien, Richtlinien und Governance-Systeme zur Förderung sicherer Nachbarschaften und Gewaltprävention auf lokaler Ebene in Deutschland
  • Vertiefung von Kenntnissen zu Förderinstrumenten der integrierten Stadtentwicklung in Deutschland mit besonderem Fokus auf das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ und der damit verbundenen Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter sowie strukturschwacher Stadt- und Ortsteile
  • Präsentation innovativer Projektbeispiele integrierter Stadtentwicklung mit Fokus auf städtische Sicherheit und Gewaltprävention
  • Fachlicher Austausch zwischen deutschen und südafrikanischen Fachkollegen

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2016

Peer-Learning-Reise „Strategien und Fördermechanismen einer sozial nachhaltigen Stadtentwicklung“ [internationale Delegation]

Aufbauend auf den bisherigen Kooperationen und Austauschen, hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hochrangige Vertreter der nationalen und kommunalen Ebene einiger seiner zentralen internationalen Partner zum 9. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik „Städtische Energien – Integration leben“ vom 16.-18. 09.2015 in Leipzig sowie zur Teilnahme an einer sich daran anschließenden Peer-Learning-Reise (18.-21.09.2015) eingeladen. Partner u.a. aus Südafrika, den USA, Indien und der Ukraine nahmen an der Fachinformationsreise teil. Die Peer-Learning-Reise wurde von der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Rahmen des oben genannten Projektes durchgeführt.

Ziel der Reise war es, die internationale Zusammenarbeit zu fördern, Raum für Dialoge und einen Austausch unter Peers zu aktuellen Stadtentwicklungsthemen von gemeinsamer, internationaler Relevanz zu ermöglichen und damit Stadtentwicklung entlang der Prinzipien und Ziele der Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt und des Memorandums Städtische Energien zu fördern.

Zentrales Thema der Peer-Learning-Reise waren Strategien und Förderinstrumente für eine sozial nachhaltige Stadtentwicklung. Anhand konkreter Beispiele in den Städten Leipzig, Nürnberg und München wurde ein Austausch über Strategien, Mechanismen und integrierte Konzepte für eine sozial inklusive Stadtentwicklung im Hinblick auf den gesamtstädtischen Kontext sowie städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter Stadt- und Ortsteile gefunden. Ein besonderer Fokus lag dabei auf Beispielen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“. Neben der regierungsebenenübergreifenden Partnerschaft – der Städtebauförderung – sollte die Gestaltung von Partnerschaften zwischen Stadtverwaltung, Privatsektor und Zivilgesellschaft auf städtischer Ebene als mögliche Erfolgsfaktoren beleuchtet und im internationalen Kontext reflektiert werden.

bgh. unterstützte die GIZ bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Peer-Learning-Reise.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2015

Moderation der Auftaktveranstaltung von „Connective Cities“ [Leipzig]

Das internationale Städtenetz „Connective Cities“ stellt eine Kooperation zwischen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Engagement Global gGmbH / Servicestelle Kommunen in der Einen Welt sowie dem Deutschen Städtetag dar.

Vor dem Hintergrund weltweit anhaltender Urbanisierungsprozesse gewinnen das Management von Städten und der interkommunale Austausch zunehmend an Bedeutung. Neue und veränderte Herausforderungen, wie etwa rasant steigende Einwohnerzahlen, soziale Segregation oder Verkehrs- und Umweltprobleme gilt es rechtzeitig zu erkennen und zu bewältigen. Viele Städte haben bereits eigene Lösungsansätze gefunden und Erfahrungen gemacht, die auch für andere Städte hilfreich sein können. Daher zielt das seit 2014 bestehende internationale Städtenetzwerk auf einen globalen Fachaustausch auf kommunaler Ebene ab und fördert somit eine nachhaltige Stadtentwicklung.

Im Juni 2014 fand die Auftaktveranstaltung von „Connective Cities“ im Alten Stadtbad in Leipzig statt. bgh. übernahm die Moderation der Auftaktveranstaltung mit dem Thema „Nachhaltige Stadtentwicklung zwischen Ressourceneffizienz und Suffizienz“, an der über 100 Experten aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa teilnahmen.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2014

Mehrere Fachinformationsreisen zum Thema „Kommunale Selbstverwaltung“

Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt, der in den letzten Jahren durchgeführten Fachinformationsreisen, stellt das Thema Kommunale Selbstverwaltung und Kommunalentwicklung dar. In unterschiedlichen Gewichtungen wirkte bgh. zwischen 2010 und 2014 an der Konzeption, Organisation, Koordination, Moderation und Begleitung von ca. drei Fachinformationsreisen in diesem Themenfeld mit. Dabei tauschten sich hochrangige georgische und aserbaidschanische Fachexperten mit deutschen Kollegen u.a. in den Städten Berlin, Cottbus, Darmstadt, Frankfurt, Heidelberg, Leipzig, Ludwigshafen, Potsdam, Speyer, Stuttgart und Wiesbaden aus.

Ziele der Fachinformationsreisen:

  • Vermittlung von Kenntnissen zu rechtlichen Rahmenbedingungen zur Ausübung der Kommunalen und Regionale Selbstverwaltung in Deutschland
  • Kommunalentwicklung am Beispiel deutscher Kommunen
  • Darstellung praktischer Erfahrungen deutscher Verwaltungen im Sachbereich der innerstaatlichen Finanzbeziehungen, der öffentlichen Dienstleistungserbringung und dem Umgang mit natürlichen Ressourcen
  • Fachlicher Austausch zwischen den deutschen und georgischen Fachkollegen

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Kommunale Selbstverwaltung Georgien
Kooperationspartner (in unterschiedlichen Konstellationen): StadtLabor, Tröger + Mothes GbR
Zeitraum: 2010-2014

Moderation der lokalen Arbeitsgruppe Leipzig im EU-Projekt „LC-Facil“

Im Zeitraum von 2008 bis 2010 beteiligten sich sieben europäische Städte – so auch in Leipzig – an dem EU-Projekt „LC-Facil“. Dieses Projekt beschäftigt sich mit den aktuellen Erfahrungen, Methoden, Instrumenten, Erfolgen und Herausforderungen integrierter und nachhaltiger Stadtentwicklung im Sinne der Ziele der „Leipzig Charta – zur nachhaltigen europäischen Stadt“. Getragen wurde „LC-Facil“ durch das EU-Programm URBACT, das ausaus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wurde.

Die Stadt Leipzig übernahm in diesem Projekt die Schirmherrschaft. Neben den eigenen Erfahrungen in diesem thematischen Handlungsfeld brachte Leipzig auch die Verbundenheit zur „Leipzig Charta“ ein, die 2007 in Leipzig auf einem Treffen der europäischen Minister für Stadtentwicklung in Leipzig beschlossen wurde. Im Rahmen dieses Projektes wurde in Leipzig eine Lokale Arbeitsgruppe etabliert, die von bgh. moderiert wurde. Aufgaben der Arbeitsgruppe waren die kritische Überprüfung bisheriger Lösungsansätze der integrierten Stadtentwicklung und das Ableiten von Handlungsempfehlungen für die zukünftige strategische Orientierung der Stadt Leipzig.

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Zeitraum: 2010-2011

Mehrere Fachinformationsreisen zum Thema „Regionalplanung und -entwicklung sowie Territoriale Reform“

Einen zusätzlichen inhaltlichen Schwerpunkt der fachlichen Studienreisen bildet der Themenkomplex Regionalplanung und -entwicklung sowie territoriale Reform. Insgesamt war bgh. in der Konzeption und Organisation sowie in der Durchführung, Begleitung, Koordination und Moderation von etwa sieben Fachinformationsreisen in diesem thematischen Feld tätig. Die Delegationen setzten sich u.a. aus Fachexperten und hochrangigen Entscheidungsträgern, wie etwa Verantwortlichen aus staatlichen Behörden, Dienstleistungsunternehmen sowie wissenschaftlichen Einrichtungen in Georgien, Armenien, Myanmar und Südafrika zusammen.

In einigen der Delegationsreisen erfolgte der fachliche Austausch mit Blick auf politische Veränderungsprozesse, wie etwa die im Jahr 2012 durchgeführten Parlamentswahlen zum ersten demokratischen Regierungswechsel in Georgien. Zu diesem Zeitpunkte plante die neue Regierung in Georgien unter Federführung des Ministeriums für Regionalentwicklung und Infrastruktur eine umfassende Territorialreform mit Auswirkungen auf Verwaltungsstruktur, öffentliche Dienstleistungen, Finanzierungsmodelle etc. Der fachliche Austausch im Rahmen der Delegationsreise generierte wichtige Inputs für diesen Transformationsprozess.

Andere Reisen waren in die GIZ-Programm „Förderung der Kommunalentwicklung Südkaukasus“ eingebettet, das auf eine bessere Abstimmung zwischen den Kommunen, der regionalen sowie der nationalen Verwaltungsebene abzielt, um demokratische Entscheidungsprozesse in Armenien zu stärken. Der Austausch erfolgte zwischen Vertretern der Kommunal-, Landes- und Bundesebene.

Ein Training und Coaching von myanmarischen Experten, mit dem Ziel der Verstärkung von Beteiligungsprozessen in der Regionalplanung fand vor Ort in Myanmar statt und war Schwerpunkt einer weiteren Reise.

Themenschwerpunkte:

  • Landes- und Regionalplanung sowie Regionalmanagement in Deutschland
  • Umsetzung von Territorial-, Gemeindegebiets-und Verwaltungsreformen
  • Rechtliche Rahmensetzungen sowie Bürgerbeteiligungs- bzw. Bürgerkommunikationsprozesse im Rahmen von Verwaltungsreformen
  • Demokratisierungsprozesse
  • Lokale und regionale Planung zur wirtschaftlichen Entwicklung
  • Bedeutung, Formen und Mechanismen der interkommunalen Zusammenarbeit
  • Rechtlich-regulative und organisatorische Rahmensetzungen, Finanzierungsmodelle und interkommunale Zusammenarbeit in der Praxis
  • Fachlicher Austausch zwischen deutschen und ausländischen Fachkollegen der unterschiedlichen politisch-administrativen Ebenen

Auftraggeber (in unterschiedlichen Konstellationen): Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Förderung Kommunalentwicklung Südkaukasus, Gute Lokale Regierungsführung im Südkaukasus, Kommunale Selbstverwaltung Georgien, Stärkung lokaler Regierungsführung Südafrika
Kooperationspartner (bei einer Fachinformationsreise): Dipl.-Ing. Jens Gerhardt
Zeitraum: 2009-2017

Mehrere Fachinformationsreisen zum Thema „Integrierte Stadtentwicklung“

Neben den separat  dargestellten, jüngsten Fachinformationsreisen führte bgh. in den letzten Jahren ca. sieben weitere Fachinformationsreisen zum Thema nachhaltige bzw. integrierte Stadtentwicklung durch. Dabei war bgh. in unterschiedlichen Schwerpunkten, wie etwa der Organisation, Begleitung, Moderation und fachlichen Ausgestaltung der Studienreisen für unterschiedliche Delegationen aus China, England, Südafrika, der Ukraine und den USA tätig. Die teilweise sehr hochrangigen Delegationen setzten sich beispielsweise aus Vize-Ministern, Bürgermeister, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Vertretern lokaler Initiativen zusammen.

Die Reisen waren in unterschiedliche GIZ-Programms eingebettet, wie etwa „Stärkung lokaler Regierungsführung“ in Südafrika, „Kommunalentwicklung und Altstadtsanierung in Lviv“ (Ukraine)

Ziel der Fachinformationsreisen:

  • Motivation, Unterstützung und Wissensvermittlung zur integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung im eigenen Land
  • Vorstellung und Diskussion ausgewählter Ansätze, Verfahren und Erfahrungen im Bereich integrierter Stadtentwicklung
  • Erfahrungsaustausch mit Fachämtern und Institutionen in Deutschland (z.B. Berlin, Dresden, Leipzig, Halle an der Saale)

Themenschwerpunkte:

  • Integrierte Stadtentwicklungskonzepte als geeignete Instrumente einer nachhaltigen Entwicklung von Städten
  • Vorstellung praktischer Erfahrungen und Modelle zur Verwaltungsebenen übergreifenden Steuerung und zur Kommunikation einer integrierten Stadtentwicklung
  • Aufbau von Strukturen in der Stadtverwaltung
  • Quartiersmanagement
  • Bauliche Themen: Stadtgestaltung, Stadtbeleuchtung, unterirdische Stadt, Revitalisierung von brachliegenden Industrieflächen

Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Kommunalentwicklung und Altstadtsanierung Lvi (Ukraine), Stadtinstitut der Stadt Lviv (Ukraine)
Kooperationspartner (in unterschiedlichen Konstellationen): Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Dipl.-Ing. Jens Gerhardt
Zeitraum: 2009-2015

Mehrere Fachinformationsreisen zum Thema „Kommunale Finanzen“

Einer der Schwerpunkte der Fachinformationsreisen, die in den letzten Jahren von bgh. begleitet wurden, bildet das Thema Kommunale Finanzen. So war bgh. im Zeitraum von 2008 bis 2014 in der Konzeption, Organisation, Koordination und Moderation von etwa vier Fachinformationsreisen für georgische und armenische Experten zu diesen Thema involviert. Der Erfahrungsaustausch mit den hochrangingen georgischen und armenischen Fachexperten erfolgte u.a. in den Städten Berlin, Borna, Dresden, Glashütte, Leipzig, Meißen, Pirna, Potsdam und Wilsdorff.

Themenschwerpunkte:

  • Kommunales Finanzmanagement in Deutschland
  • Kommunales Rechnungswesen
  • Kommunalaufsicht in Deutschland
  • Produkthaushalte und Kosten-Leistungs-Rechnung

Ziele der Fachinformationsreisen:

  • Vermittlung von Erfahrungen bei Verfahren ergebnisorientierter Haushaltführung im Zusammenhang mit der Umstellung des Finanzsystems innerhalb der Umsetzung einer Gemeindegebiets- und Verwaltungsreform in Armenien
  • Vertiefung von Kenntnissen über dazugehörige Prozessabläufe in Kommunen am Beispiel Deutschland. Beispielhafte Darstellung und Übermittlung spezifischer praktischer Erfahrungen

Auftraggeber: Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Förderung der Kommunalentwicklung im Südkaukasus, Kommunale Selbstverwaltung in Georgien
Zeitraum: 2008-2014

Mehrere Fachinformationsreisen zum Thema „Klima und Umwelt“

Neben den bereits aufgeführten Inhalten von Fachinformationsreisen ist bgh. in der Konzeption, Organisation, Durchführung und Begleitung von Fachinformationsreisen im Themenfeld „Klima und Umwelt“ tätig. Seit 2005 wurden etwa vier Studienreisen für hochrangige Delegationen aus der Ukraine, Chile, Indien, Südafrika und Vietnam in diesem Themenkomplex durchgeführt. Die Teilnehmer waren in unterschiedlichen fachlichen Bereichen und Institutionen beheimatet, wie etwa kommunalen und regionalen Behörden oder Energiemanagement.

Dabei waren die inhaltlichen Schwerpunkte der Delegationsreisen waren unterschiedlich und auf verschiedenen Ebenen und Detailierungsgraden angesiedelt. Sie alle zielten auf Wissenstransfer und Bewusstseinsbildung für klimagerechte und nachhaltige Stadtentwicklung ab.

So diente die Informationsreise der ukrainischen Delegation dem Austausch an praktischen Erfahrungen und folglich als Grundlage für die Verbesserung bestehender nationaler Gesetzesvorlagen.

Die vietnamesische Studienreise zielte darauf ab, die Stadt Da Nang innerhalb weniger Jahre zur Vorzeigestadt für umweltgerechte Stadtentwicklung in Vietnam herauszubilden.

Das jüngste Ereignis in diesem Themenfeld war eine Fachinformationsreise im September 2016, die in das Globalvorhaben “Cities Fit for Climate Change“ (CFCC) eingebettet war. In diesem Projekt arbeitet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) neben den deutschen Städten mit ihren Partnern in den Ländern Chile, Südafrika und Indien zusammen. CFCC strebt die Erarbeitung integrierter klimagerechter Stadtentwicklungsinstrumente an, um damit neue Lösungsansätze zu erproben.

Die Fachinformationsreise bot den Partner aus In- und Ausland ein Rahmenprogramm zum 10. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hannover (14.-16.09.2016).  Die Teilnehmer besuchten Einrichtungen, Akteure und Stadtverwaltungen in den Städten Bonn, Leipzig, Halle und Hannover, sowie best practice Projekte der klimagerechten Stadtentwicklung.

Schwerpunktthemen:

  • Kommunales Energiemanagement
  • Energieeffizienz in Gebäuden
  • Umwelterziehung und Umweltbildung
  • Umweltgerechte Stadtentwicklung
  • Vorstellung europäischer Ansätze, Verfahren und Erfahrungen im Bereich klimagerechter und integrierter Stadtentwicklung

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner (bei einer Fachinformationsreise): urban management systems (u.m.s) GmbH
Zeitraum: 2005-2016