Nachhaltige Stadtentwicklung. Lebenswert, grün & vernetzt – Städte der Zukunft gemeinsam gestalten

Seit mehr als 40 Jahren berät die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH weltweit Partnerländer – neben vielen anderen Themen – u.a. in der Stadt- und Kommunalentwicklung. Die GIZ fokussiert die Entwicklung von sicheren, lebenswerten, nachhaltigen und inklusiven Städten und Stadtteilen. Mit denen Zielen, bisherige Erfahrungen zu dokumentieren, ihr Leistungsspektrum aufzuzeigen sowie zum weiteren Veränderungsprozess beizutragen, hat die GIZ im Juni 2016 die Broschüre „Nachhaltige Stadtentwicklung. Lebenswert, grün und vernetzt – Städte der Zukunft gemeinsam gestalten“ veröffentlicht.

In einer bereichsübergreifenden Arbeitsgruppe, dem Cluster Stadt und Region, wurde diese Broschüre zwischen in den Jahren 2015 und 2016 erarbeitet. bgh. war dabei gemeinsam mit den Kooperationspartnern für die Konzeption und inhaltliche Erarbeitung der Broschüre verantwortlich.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner: Michael Engel, Sabine Meyer-Zenk
Zeitraum: 2015-2016

Europa 2020 – Leipzig 2020

Die Stadt Leipzig hat im Jahr 2013 die Broschüre „Europa 2020 – Leipzig 2020. Grobkonzept zur Ausgestaltung der EU-Strukturfonds-Förderperiode 2014 bis 2020“ herausgegeben.

Das Grobkonzept wurde ämterübergreifend erarbeitet. Es dient als Grundlage für Verhandlungen zwischen der Stadt Leipzig und der sächsischen Staatsregierung über den Einsatz von europäischen Strukturfondsmitteln – insbesondere des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Die betreffende Förderperiode begann im Jahr 2014 und endet im Jahr 2020. bgh. war für die Konzeption und das Layout des Grobkonzepts verantwortlich.

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Zeitraum: 2013

Standortmarketing Georg-Schwarz-Straße [Leipzig]

Die Georg-Schwarz-Straße ist eine wichtige 2,5 km lange Magistrale im Leipziger Westen, die die Stadtteile Leutzsch und Altlindenau durchzieht. Enger Straßenraum, ungünstige verkehrstechnische Bedingungen sowie unsanierte Gebäude prägen noch immer das Straßenbild. Daher ist der Straßenzug im Integrierten Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2020 (SEKo), das im Jahr 2017 fortgeschrieben wird, als Magistrale mit Handlungspriorität definiert.

In den vergangenen Jahren konnten durch privates und öffentliches Engagement bereits Potentiale genutzt und Projekte für einen nachhaltigen Entwicklungsprozess initiiert werden. Die Stadt Leipzig hat große Teile der Straße im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (SOP) zum Fördergebiet ausgewiesen. Seit Juni 2011 koordiniert das Magistralenmanagement Georg-Schwarz-Straße die Vielzahl von Aktivitäten entlang der Magistrale.

bgh. unterstützte das Magistralenmanagement im Bereich des Standortmarketings. Dabei galt es, das bereits vorhandene Angebot durch Neuansiedlungen zu ergänzen sowie Gewerbetreibende für den Standort Georg-Schwarz-Straße zu sensibilisieren und zu interessieren.

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Trägerbüro: StadtLabor, Tröger + Mothes GbR
Zeitraum: 2011-2012

Lebendige Altstädte – Urbane Kulturen. Integrierte Altstadtentwicklung

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH veröffentlichte im Jahr 2008 die Broschüre „Lebendige Altstädte – Urbane Kulturen. Integrierte Altstadtentwicklung“. Diese Publikation sensibilisiert für die zunehmende weltweite Verstädterung und die damit einhergehenden Herausforderungen. Weiterhin zeigt sie anhand von beispielhaften Projekten das Leistungsspektrum der GTZ – mit Blick auf das Themenfeld Altstadtsanierung – auf. bgh. war für die inhaltliche Konzeption und redaktionellen Arbeit verantwortlich, sowie an der Layoutgestaltung beteiligt.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH
Zeitraum: 2007-2008

Besser Wohnen in der Stadt

In den Jahren 2005 und 20006 war bgh. im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH an der Erarbeitung der Broschüre „Besser Wohnen in der Stadt. Integrierte Stadtentwicklung – die Kompetenz der GTZ für den Mittelmeerraum, Europa und Zentralasien“ beteiligt.

Die Broschüre diente dazu, die Erfahrungen und die erfolgreichen Projekte, die die GTZ gemeinsamen mit ihren Projektpartnern in den Ländern des Mittelmeerraumes, Europas und Zentralasiens  in den Vorjahren vorbereitet und durchgeführt hat, aufzuzeigen. Darüber hinaus zeigt die Broschüre  die Leistungen der GTZ auf, die zum Umgang mit weiteren Entwicklungsherausforderungen in den jeweiligen Regionen beitragen können. In fünf Kernkapiteln widmet sich die Veröffentlichung verschiedenen Themen der Stadtentwicklung in den genannten Regionen: Alte Städte – neue Chancen; Besser Leben in der Platte; Mehr als ein Dach über dem Kopf; Starke Wirtschaft – starke Städte sowie Effizienz rauf – Kosten runter.

Gemeinsam mit Mitarbeitern der GTZ und Partnern aus weiteren Büros unterstützte bgh. in der konzeptionellen, textlichen und redaktioneller Arbeit zur Erarbeitung der Publikation.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH
Kooperationspartner: Lucian Haas, Bernd Sikora
Zeitraum: 2005-2006

Studentischer Ideenwettbewerb „Baulücke“ [Leipzig]

Aufgrund von politischen und strukturellen Veränderungen durchlebte Leipzig seit den 1990er Jahren einen enormen Veränderungsprozess. Der starke Bevölkerungsrückgang hatte den teilweisen Zerfall der Gründerzeitquartiere zur Folge, zahlreiche Baulücken entstanden. Die gezielte Gestaltung der neuen Freiflächen sollte zur Erhöhung der Lebens- und Wohnqualität beitragen. Um neue ökologische, funktionale und soziale Lösungsansätze für Zwischennutzungen von städtischen Brachflächen zu finden, wurde Anfang des Wintersemesters 1999/2000 der studentische Ideenwettbewerb „Baulücke“ von der Stadt Leipzig ausgelobt.

Insgesamt wurden 124 Beiträge aus den Fachbereichen Landschaftsarchitektur, Städtebau, Architektur und Kunst von Studierenden an 27 Hochschulen eingereicht. Dabei galt es, Aspekte der Übertragbarkeit auf andere Standorte sowie Kostenminimierung besonders zu beachten. Aus den Ergebnissen wurde für das Beispielhaft ausgewählte Gebiet Sellerhausen in Leipzig ein Ideenkatalog “temporäre Nutzung von Baulücken“ erstellt.

bgh. war in der Vorprüfung involviert und wirkte bei der Konzeption, Erarbeitung und Veröffentlichung der Publikation „Studentischer Ideenwettbewerb Baulücke“ aus der Reihe Beiträge zur Stadtentwicklung mit und unterstützte durch fachliche und organisatorische Beratung.

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadtsanierung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Zeitraum: 1999-2000

Sanierungstipps Behutsame Stadterneuerung

Seit dem Ende der 1990er Jahre erlebte Leipzig einen Bauboom, in dessen Verlauf die Erneuerung der gründerzeitlichen Bausubstanz weit voran gebracht wurde. Doch war um die Jahrtausendwende noch immer etwa ein Viertel des Gründerzeitbestands völlig unsaniert und vom Verfall bedroht.

Mit dem Wegfall steuerlicher Begünstigungen bei einer insgesamt hohen Leerstandsrate mit weiter fallenden Mietpreisen, bedurfte es neuer Konzepte. Neue Strategien bauten auf die schrittweise Sanierung der Häuser, neue Nutzungs- und Trägerformen sowie die Einbeziehung der Mieter in den Sanierungsprozess.

Die Heftreihe Sanierungstipps „Behutsame Stadterneuerung“ diente Leipziger Eigentümern, Hausverwaltungen und Mietern gründerzeitlicher Wohngebäude zur Information und als Entscheidungshilfe für eine behutsame und werterhaltende Sanierung. Gefördert wurde das Pilotprojekt „Behutsame Stadterneuung“ durch die Europäische Union.

bgh. wirkte bei der Konzeption, Erarbeitung und Veröffentlichung der Hefte zu folgenden Themen mit:

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Zeitraum: 1998-2001