Planen und Beraten

Erarbeitung eines Integrierten Digitalen Entwicklungskonzepts für das Nürnberger Areal „Lichtenreuth“

Die Stadt Nürnberg wurde als eine von zwölf Modellkommunen in Bayern vom Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr im Rahmen des Modellprojekts „Smart Cities Smart Region“ ausgewählt. Als Modellkommune hat sich Nürnberg zum Ziel gesetzt, für die zukunftsfähige Entwicklung des Areals Lichtenreuth ein Integriertes Digitales Entwicklungskonzept (IDEK) im Reallabor zu entwickeln.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.), vertreten durch Jochen Gauly und Felix Volgmann, hat gemeinsam mit ihren Partnern Damian Wagner-Herold, Horst Mentz, Peter Liebhart und Stefan Heinig den Zuschlag für dieses Projekt erhalten.

Bis Herbst 2022 wird das IDEK-Projektteam bgh. & Partner mit der Erarbeitung des IDEK “Reallabor Lichtenreuth” wichtige Grundsteine legen, den Stadtteil Lichtenreuth zu einem smarten und zukunftsfähigen lokalen Ökosystem mit Vorzeigecharakter für die Gesamtstadt und die Metropolregion zu entwickeln.

Das IDEK-Projektteam bgh. & Partner vereint Expertise aus den Bereichen Stadtentwicklung, Mobilität und Digitalisierung in Deutschland und im Ausland. Mit Führungserfahrung in der öffentlichen Verwaltung sowie Beratungsverständnis für Kommunen, Zivilgesellschaft und Ministerien weltweit freuen wir uns, die Stadt Nürnberg in der Umsetzung des Reallabors Lichtenreuth zu unterstützen.

Auftraggeberin: Stadt Nürnberg
Kooperationspartner: Damian Wagner-Herold, Horst Mentz, Peter Liebhart, Stefan Heinig

Zeitraum: 2021 – 2022

Durchführung des Projekts Global Nachhaltige Kommune mit zehn Kommunen in Baden-Württemberg zur Umsetzung der Agenda 2030

Durch eine Zusammenarbeit der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) wurde mit dem Projekt „Global Nachhaltige Kommune in Baden-Württemberg“ ein weiteres Angebot für Kommunen in Baden-Württemberg geschaffen. Das Projekt bietet zehn Kommunen die Möglichkeit, auf Grundlage der Agenda 2030 eine kommunale Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln. Nachhaltigkeitsstrategien bieten Orientierung und sind die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung vor Ort und weltweit.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.), vertreten durch Jochen Gauly und Felix Volgmann, hat gemeinsam mit Luciana Maia den Zuschlag für dieses Projekt erhalten.

Das Projekt wird über einen einjährigen Zeitraum umgesetzt und beinhaltet folgende Maßnahmen: Einstiegs- und Orientierungsberatung für zehn Kommunen, Durchführung von Netzwerktreffen mit den Projektkommunen, Bestandsaufnahmen zu den Nachhaltigkeitsaktivitäten auf der Basis des sogenannten N!-Berichts für Kommunen in Baden-Württemberg sowie Moderation und Durchführung von verwaltungsinternen Fortbildungsveranstaltungen zur Integration der Agenda 2030 in die kommunale Praxis. Darüber hinaus unterstützt und berät die Arbeitsgemeinschaft die Kommunen bei der Entwicklung einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie sowie der Durchführung von zwei Steuerungsgruppensitzungen zur Einbindung bei der Entwicklung des SDG-Handlungsprogramms.

Die zehn Projektkommunen sind Bad Säckingen, Bad Saulgau, Göppingen, Ilsfeld, Lahr, Landkreis Böblingen, Landkreis Karlsruhe, Laupheim, Ludwigsburg und Ravensburg.

Die SKEW führt das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg durch.

Auftraggeberin: Servicestelle für Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der Engagement Global gGmbH

Kooperationspartnerin: Luciana Maia (futURbanos)

Zeitraum: 2021-2022

Konferenz und Konzeptpapier: Die Rolle von Städten in der Regionalentwicklung in Georgien

Georgien verzeichnete im ersten Jahrzehnt seiner Unabhängigkeit einen deutlichen Bevölkerungsrückgang. Die jüngste Volkszählung ergab auch einen anhaltenden Rückgang der Gesamtbevölkerung, dennoch zeigen einige Gebiete eine Stabilisierung. Der Stabilisierungsprozess wird hauptsächlich in der städtischen Bevölkerung beobachtet. Die meisten Einwohner leben in den vier Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern, wobei nur die Hauptstadt Tbilisi über eine Million Einwohner hat. Abgesehen von den vier Städten fallen die übrigen städtischen Gebiete unter 50.000 Einwohner.

Vor diesem Hintergrund unterstützte die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) das von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) implementierte Vorhaben Local Governance Programme South Caucasus in folgenden Bereichen:

  • Moderation eines Workshops mit wichtigen Stakeholdern, um ein Konzept zur Rolle der Städte bei der regionalen Entwicklung zu entwickeln
  • Präsentation des deutschen Raum- und Stadtplanungssystems
  • Ausarbeitung eins Konzeptpapiers zur Definition der potenziellen Rolle von Städten in Georgien bei der regionalen Entwicklung. Das Konzeptpapier enthält Empfehlungen an die jeweiligen politischen Entscheidungsträger

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2018 – 2019

Cities Fit for Climate Change [Chile & Südafrika]

Ausgangspunkt des GIZ- Globalvorhabens „Cities Fit for Climate Change“ (CFCC) sind die neuen Herausforderungen, vor die der Klimawandel Städte weltweit stellt. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) arbeitet in dem Projekt gemeinsam mit den Partnern in den drei Ländern Chile, Südafrika und Indien, sowie Deutschland zusammen. Projektziel ist es, integrierte klimagerechte Stadtentwicklungsinstrumente zu erarbeiten und damit innovative Lösungsansätze für Stadtplanung zu erproben.

bgh. berät das Globalprojekt sowohl bei strategischen als auch fachlichen Fragestellungen. In diesem Rahmen übernahm bgh. die Koordinierung und Leitung mehrerer Prüf- und Vertiefungsmissionen im südafrikanischen Durban (eThekwini), Santiago de Chile – mit Verantwortung für folgende Aufgabenbereiche:

  • Durchführung von Interviews mit Projektpartnern und Moderation von Workshops mit Vertretern der Stadtverwaltung und ausgewählter nationaler Ministerien
  • Erstellung eines Abschlussberichts einschließlich strategischer Empfehlungen für den weiteren Projektverlauf
  • Fortlaufendes fachliches Backstopping sowie Beratung des Monitoringssystems

Darüber hinaus unterstütze die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann das Projekt bei der Konzeption, Recherche und inhaltlichen Umsetzung eines sogenannten Sourcebooks als zentrales Wissensprodukt des Projekts. Bgh. beriet das Projekt bei der Erarbeitung eines konzeptionellen Ansatzes, der aus den Projektergebnissen abgeleitet ist: den Climate-Proof Stadtentwicklungsansatz (Englisch: „Climate-Proof Urban Development Approach“). In einem Sourcebook wurden die Projekterfahrungen aus Chennai, Durban und Santiago aufbereitet und um zahlreiche weitere Fallbeispiele aus Städten weltweit ergänzt, die als Ressource und Inspiration für kommunale Praktiker/-innen und Entscheidungsträger dienen sollen.

Das Sourcebook ist online abrufbar: https://www.giz.de/climate-proof-cities/#0

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2016-2019

Integriertes Stadtentwicklungskonzept mit Schwerpunkt Wohnen für benachteiligte Personen [Nikopol]

Von Juni 2016 bis August 2019 unterstützte Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) Gemeinsam mit Iris Gleichmann. Beauftragt wurde die Arbeitsgemeinschaft der GIZ im Rahmen des Programms „Initiativen des Infrastrukturprogramms for the Ukraine. Stärkung der sozialen Infrastruktur für die Aufnahme von Binnenflüchtlingen “(IIPU)

Schwerpunkt der zahlreichen Vor-Ort-Einsätze sind folgende Arbeitsschritte:

  • Erstellung einer SWOT-Analyse bestehend aus Stärken, Schwächen, Chancen, Bedrohungen sowie Handlungsbedarf
  • Erarbeitung einer Wohnraumpotentialanalyse
  • Erarbeitung von Projektsteckbriefen
  • Vorbereitung und Durchführung von Beteiligungsformaten

Öffentliches Forum zur Integrierten Stadtentwicklung in Nikopol am 30.01.2019:

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner: Iris Gleichmann
Zeitraum: 2018 – 2020

Integrierte Stadtentwicklung in Serbien

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Republik Serbien in verschiedenen Politikfeldern auf dem Weg zur weiteren Annäherung an die EU. In diesem Kontext ist es ein Ziel des GIZ-Vorhabens zur „Stärkung des kommunalen Landmanagements in Serbien“, die serbischen Partnerinstitutionen in der Anpassung der Raum- und Stadtentwicklung an die Leitlinien und Instrumente der EU zu beraten.

In der dritten Phase (2016-2018) stellte die Erarbeitung einer Richtlinie für Nationale Stadtentwicklung in Serbien einen Schwerpunkt des Vorhabens dar.

Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) war in diesem Kontext mit folgenden Leistungen betraut:

  • Unterstützung des Ministeriums bei der Erarbeitung der Richtlinie „Sustainable and Integrated Urban Development Strategy of the Republic of Serbia until 2030“ als Instrument der strategischen Planung und Managements der Stadtentwicklungsprozesse
  • Vorbereitung und Begleitung einer Fachinformationsreise (FIR) zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Deutschland für hochrangige Vertreter*innen der nationalen Ebene
  • Erarbeitung und Präsentation eines Handbuchs für serbische Kommunen zu integrierten Stadtentwicklungskonzepten („Integrated Urban Development Strategy – Guide for Cities and Municipalities“ ), in Zusammenarbeit mit Ratka Colic

Das Handbuch beleuchtet die Inhalte und wichtige Schritte im Erarbeitungsprozess lokaler integrierter Stadtentwicklungsstrategien sowie die Bedeutung der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit und einer frühzeitigen umfassenden Beteiligung. Der Einblick in die wichtigsten nationalen und europäischen Richtlinien der integrierten Stadtentwicklung sowie in die Monitoring-Indikatoren zur Umsetzung der „Sustainable and Integrated Urban Development Strategy of the Republic of Serbia until 2030“ bildet einen übergeordneten Rahmen der Praxishilfe.

Auftraggeber: AMBERO Consulting Gesellschaft mbH (im Auftrag des GIZ-Vorhabens „Stärkung des kommunalen Landmanagements in Serbien“)

Zeitraum: 2018

Magistralenmanagement Georg-Schumann-Straße [Leipzig]

Nach ersten erkennbaren Erfolgen der Magistralenentwicklung in der Georg-Schumann-Straße, bedurfte es einer weiterführenden Begleitung. Neben dem Fortführen erfolgreicher Ansätze sollte eine aktivere Unterstützung besonderer Schwerpunkte der Magistralenentwicklung erfolgen – wie eine stärkere Vernetzung lokaler Akteure, die Schaffung selbsttragender und nachhaltiger Strukturen sowie die gezielte Entwicklung und Begleitung von Projekten mit Ausrichtung auf Standortmarketing, wirtschaftliche Stärkung und Leerstandsbeseitigung.

Themenschwerpunkte:

  • Weiterentwicklung sowie Umsetzung der Handlungsstrategien und Schwerpunktsetzungen
  • Begleitung und Unterstützung der ansässigen Akteure und der Verwaltung bei der Umsetzung von Maßnahmen und Projekten in den Bereichen Wirtschaft, Stadtraum und Verkehr sowie Kultur und Soziales
  • Moderation, Vermittlung zwischen den verschiedenen Akteurs- und Interessengruppen
  • Unterstützung der Stadt Leipzig bei der Identifizierung und Einbindung komplementärer Beratungsangebote und Förderprogramme
  • Betreibung des Infozentrums Georg-Schumann-Straße

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Kooperationspartner: Freie Wirtschaftsförderung Frank Basten
Zeitraum: 2013 – 2017 

Beratungsmissionen zum Thema „Integrierte Stadtentwicklung“ [Indien]

Im Rahmen der indisch-deutschen Zusammenarbeit kooperieren das indische Ministry of Housing and Urban Poverty Alleviation (MoHUPA) und die GIZ in dem Projekt „Inclusive Cities Partnership Programme“ (ICCP).

Ziel der Kooperation ist die Förderung einer nachhaltigen und inklusiven Entwicklung. Auf Bundes-, Regions- und Stadtebene sollen Denk- und Handlungsansätze sowie konkrete Maßnahmen katalysiert werden, die zu einer inklusiven und umweltfreundlichen Verbesserung der Wohnraumsituation, mit Fokus auf finanziell schlechter gestellte Bevölkerungsgruppen, beitragen. In diesem Kontext fanden im Februar 2016 und Mai 2017 Beratungsmissionen in den indischen Städten Puri und Berhampur statt, die von bgh. vorbereitet und durchgeführt wurden. Folgende thematische Schwerpunkte und Aufgaben waren dabei relevant:

  • Aufzeigen von integrierten Entwicklungsstrategien in Deutschland
  • Analyse der Kapazitäten für die Umsetzung von gesamtstädtischen Planungsansätzen und konkreten Projekten in einzelnen Stadtquartieren
  • Beratung und strategische Empfehlungen für den weiteren Projektverlauf

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2016-2017

Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Innenstadt von Chernivtsi [Ukraine]

In den Jahren 2014 und 2015 wurde in der ukrainischen Stadt Chernivtsi ein Integriertes Entwicklungskonzept für die Innenstadt erarbeitet, wobei die Stadtverwaltung von Chernivtsi dabei Unterstützung durch das Projekt „Kommunalentwicklung und Altstadtsanierung in Lviv” erhielt.

Grundstein der Zusammenarbeit ist das im Rahmen der „2. Akademie für Integrierte Stadtentwicklung“ unterzeichnete Memorandum, in dem sich die Stadt Chernivtsi und das Projekt „Kommunalentwicklung und Altstadtsanierung in Lviv” eine Kooperation zusichern.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept bildet die nachhaltige Strategie für die Entwicklung der Innenstadt von Chernivtsi bis zum Jahr 2030. Es wurde in einem intensiven partizipativen Prozess, unter Einbeziehung lokaler Akteure, der verschiedenen Fachämter der Stadtverwaltung, der kommunalen Eigenbetriebe und wichtiger öffentlicher Institutionen erarbeitet.

Mit Blick auf die Umsetzung wurden Ziele, Maßnahmen und Projekte in den folgenden Themenfelder definiert: Städtebau und Wohnen; Verkehr; Technische Infrastruktur; Kultur und Kulturelles Erbe; Bildung, Wissenschaft und Soziales; Tourismus; Öffentlicher Raum und Grünanlagen; Umwelt und Klimaschutz; Wirtschaft und Arbeitsmarkt sowie Verwaltungsmodernisierung. Doch stehen die einzelnen Themenbereichen keinesfalls für sich, vielmehr bestehen enge Beziehungen und Wechselwirkungen, aus denen Synergie-Effekte hervorgehen können. bgh. war im Erarbeitungsprozess beratend und begleitend tätig.

Öffentliches Forum zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept inChernivtsi am 18.06.2015:

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2014-2015

Leitbild‐Strategie‐Workshop und Strategiepapier [Halle, Saale]

Die Stadt Halle (Saale) beauftragt die Bietergemeinschaft bestehend aus den Leipziger Büros urban management systems (u.m.s.) GmbH und bgh. im Zeitraum zwischen 2014 und 2015 mit der Durchführung eines Leitbild-Strategie-Workshops und der Erstellung eines Strategiepapiers im Rahmen der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) hallesaale* 2025. 

Neben verwaltungsinternen sektoralen Analysen, externen Fachgutachten und einem umfangreichen Beteiligungsprozess zur Feststellung des Ist-Zustandes in der Stadtentwicklung galt es darauf aufbauend, Schlüsse zu ziehen und diese in Form eines Leitbildes und einer Stadtstrategie bis hin auf die Projektebene einschließlich Finanzierungsmöglichkeiten festzuhalten. Das Strategiepapier und der Strategie-Workshop wurden als Kernbausteine im ISEK-Prozess betrachtet.

Der Erarbeitungsprozess setzte sich aus mehreren wichtigen Bestandteilen zusammen. So wurden beispielsweise Bürgerkonferenzen, Fachworkshops, Experteninterviews durchgeführt, um eine ganzheitliche Leitbildentwicklung hervorzubringen.

Auftraggeber: Stadt Halle (Saale)
Kooperationspartner: urban management systems (u.m.s.) GmbH
Zeitraum: 2014-2015

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept [Kraljevo]

In der serbischen Stadt Kraljevo wurde in den Jahren 2013 und 2014 ein Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept „The Integrated Urban Development Strategy  for the Inner City of Kraljevo. Kraljevo 2030“ erarbeitet. Das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (STEK) beschäftigt sich mit Zielen, Herausforderungen und Projekten in den miteinander verknüpften Bereichen Städtebauliche Struktur & Wohnen, Verkehr & Technische Infrastruktur, Lokale Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Tourismus & Verwaltung, Öffentlicher Raum & Umwelt, Kulturelles Erbe & Kultur, Sozial- und Gesundheitswesen sowie Bildung & Sport.

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern arbeitete bgh. an folgenden Themenschwerpunkte:

  • Fachpartner bei der Entwicklung und Umsetzung einer strategischen Herangehensweise zur Erarbeitung des STEK Kraljevo
  • Erstellung eines Operationsplanes (Projektmanagementplan STEK Kraljevo) zur effizienten Steuerung des Gesamtprozesses
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Fachveranstaltungen innerhalb des Abstimmungs- und Beteiligungsprozesses
  • Unterstützung bei der Steuerung und zielgerichteten Lenkung des Gesamtprozesses und der fortlaufenden Abstimmung mit anderen am Prozess beteiligten Akteuren
  • Erarbeitung ausgewählter Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung der Anwohner, lokalen Akteure und der Verwaltungsmitarbeiter für eine hohe Akzeptanz während des Erarbeitungsprozesses des STEK Kraljevo

Auftraggeber: AMBERO Consulting Gesellschaft mbH
Kooperationspartner: Michael Engel und Jens Gerhardt
Zeitraum: 2013-2014

Kommunalentwicklung und Altstadtsanierung von Lviv [Ukraine]

In den Jahren 2010 bis 2014 war bgh. gemeinsam mit dem kooperierenden Büro urban management systems (u.m.s.) GmbH in der Planung, Vorbereitung und Erarbeitung eines integrierten Handlungskonzeptes für die historische Innenstadt von Lviv tätig. Dabei galt es neben weiteren Aufgaben, geeignete Instrumente für die integrierte Stadtentwicklung zu identifizieren.

Themenschwerpunkte:

  • Planung, Vorbereitung und Erarbeitung des Handlungskonzeptes
  • Organisation von Akteursbeteiligung im Stadtentwicklungsprozess
  • Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit

Kooperationspartner: urban management systems (u.m.s.) GmbH
Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz) GmbH
Zeitraum: 2010-2014

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Leipziger Osten [STEK LeO]

Nach erfolgreichen Jahren der Erneuerung des Stadtteils Leipziger Osten bestand die Notwendigkeit, die Ausrichtung der künftigen Entwicklung des Stadtteils neu zu bestimmen. Dabei sollte eine noch stärkere Konzentration auf Maßnahmen im sozial-integrativen Bereich sowie eine grundsätzliche Positionierung der Stadtpolitik zur Integrationspolitik des Stadtteils erfolgen.

Demgemäß wurde das „Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Leipziger Osten“ (STEK LeO) im Zeitraum 2011 bis 2013 von verschiedenen Ämtern der Stadt Leipzig, zahlreichen lokalen Akteuren sowie Experten aus anderen Städten gemeinsam erarbeitet. Ein umfassender Abstimmungs- und Beteiligungsprozess prägte die Erarbeitungsphase. So wurden zunächst die grundlegenden Weichen für das STEK LeO bei der Strategiewerkstatt „Leipziger Osten – Neuausrichtung der integrierten Entwicklungsstrategie für den Stadtteil Leipziger Osten“ im April 2011 gestellt.

Das STEK LeO zielt auf die Verbesserung der Konkurrenz- und Zukunftsfähigkeit der Quartiere im Leipziger Osten ab. Betrachtet werden die sieben Handlungsfelder Bildung, Wirtschaft & Beschäftigung, Nachbarschaft, Gesundheit, Stadtteilkultur, Stadtraum sowie Klima & Energieeffizienz, von denen ausgehend Handlungsprioritäten und eine Umsetzungsstrategie erarbeitet wurde. Die Arbeitsschwerpunkte von bgh. lagen bei:

  • Unterstützung bei der Entwicklung und Erarbeitung des Konzeptes
  • Begleitung des umfassenden Abstimmungs- und Beteiligungsprozesses
  • Konzeption und Umsetzung des Layouts der Broschüre

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Zeitraum: 2011-2013

Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Altstadt von Lviv [Ukraine]

Das Integrierte Entwicklungskonzept für die Altstadt von Lviv, das im Zeitraum von 2009 bis 2011 in einer ämterübergreifenden, interdisziplinären Arbeitsgruppe erarbeitet wurde, konkretisiert die allgemeinen Ziele der Stadtentwicklung. Es beinhaltet alle wichtigen Maßnahmen und Projekte zur Entwicklung der historischen Altstadt von Lviv bis 2021. Dabei wird zwischen laufenden Vorhaben, kurz-, mittel- und langfristig geplanten Maßnahmen sowie Projektideen, deren Umsetzung in Abhängigkeit von Finanzmitteln und Förderprogrammen stattfinden kann, unterschieden. Die Umsetzung erfolgt durch die Stadtverwaltung, andere öffentliche Institutionen und lokale Akteure in Lviv.

In den Themenbereichen Kulturerbe und Wohnen; Öffentlicher Raum; Verkehr und technische Infrastruktur; Tourismus und Kultur; Wirtschaft und Einzelhandel  sowie Soziales und Bildung werden Maßnahmen und Projekte definiert. Trotz der sektoralen Einteilung bestehen enge Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Sektoren. Die möglichen Synergieeffekte zu nutzen und zu verstärken ist wichtiger Teil Bestandteil des strategischen Ansatzes.

Öffentliches Forum zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept in Lviv am 10.06.2010:

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH
Kooperationspartner: Jens Gerhardt, Iris Gleichmann
Zeitraum: 2009-2011

Projektfortschrittskontrolle „Nachhaltige Stadtentwicklung“ [Syrien]

Analyse des Projektfortschritts in einer Vorortmission innerhalb des GIZ-Gesamtvorhabens „Nachhaltige Stadtentwicklung in Syrien“. Betrachtet wurde der aktuelle Entwicklungsstand folgender Projektkomponenten:

  • Sanierung der Altstadt von Damaskus
  • Stadtplanung und -entwicklung Aleppo
  • Nationale Stadtentwicklungsstrategie und Städtenetzwerke

Abschließend erarbeitete bgh. einen Projektfortschrittsbericht und gab strategische Empfehlungen für den weiteren Projektverlauf.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2011

Modellprojekte für die Magistrale Georg-Schumann-Straße [Leipzig]

Bei der Georg-Schumann-Straße handelt es sich um eine 4,5 km lange Magistrale im Leipziger Nordwesten, die in besonderer Weise die Problematik von Leipziger Hauptverkehrsachsen widerspiegelt. Der nach der Widervereinigung begonnene Schrumpfungsprozess bildete sich besonders stark in den Hauptverkehrsachsen, so auch in der Georg-Schumann-Straße ab. Die Folgen der Abwanderung und der Niedergang städtischer Infrastrukturen sind noch heute spürbar.

Davon ausgehend beschloss die Stadt Leipzig, in der Magistrale neue Handlungsinstrumente und Modellprojekte innerhalb eines „experimentellen Stadtumbaus“ zu entwickeln. bgh. war gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern in der Unterstützung bei der Vorbereitung der Modellprojekte sowie dem Aufbau eines Magistralen-Managements Georg-Schumann-Straße beauftragt. Ziel war es, Impulse und Anreize für private Investoren innerhalb des Aufwertungsprozesses zu schaffen und gleichzeitig modellhaft neue Lösungsansätze innerhalb der Stadterneuerung zu finden und zu erproben.

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Kooperationspartner: StadtLabor, Tröger + Mothes GbR und DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG
Zeitraum: 2010

Verstetigung gewonnener Erfahrungen zur integrierten Stadtentwicklung [Rumänien]

bgh. beriet das rumänische Ministerium für Regionalentwicklung zu Themen der nationalen Stadtentwicklungspolitik. In diesem Zusammenhang führte bgh. gemeinsam mit den lokalen Akteuren vor Ort Workshops in Bukarest durch und organisierte eine Studienreise für die rumänischen Fachexperten zur integrierten Stadtentwicklung in Deutschland.

Weiterhin beförderte bgh. den interkommunalen Fachaustausch auf nationaler und internationaler Ebene. So wurden mehrere Veranstaltungen vorbereitet, organisiert und durchgeführt. Neben einer Fachkonferenz für rumänische Städte in Timișoara wurde der der Fachaustausch auf internationaler Ebene zwischen Vertretern der Stadtverwaltung Timișoara und der ukrainischen Stadtverwaltung Lviv befördert.

Darüber hinaus galt es, bisherige Erfahrungen des Förderprogramms „Behutsame Erneuerung und wirtschaftliche Belebung der historischen Altbauquartiere von Timișoara/Rumänien“ zu reflektieren und Empfehlungen für die Einführung eines Förderprogramms durch die KfW zu arbeiten.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2010

Integriertes Handlungskonzept und Städtebauliches Entwicklungskonzept [Grobkonzept] Georg-Schumann-Straße [Leipzig]

Die Georg-Schumann-Straße bündelt in besonderer Weise die Probleme von Hauptverkehrsstraßen in Leipzig: Die hohe Verkehrsbelastung und die damit verbundenen Beeinträchtigungen haben dazu geführt, dass sich an der Magistrale des Nordwestens heute die negativen Begleiterscheinungen des Stadtumbauprozesses in Leipzig wie an einer Perlenschnur aufreihen.

Um den negativen Entwicklungstendenzen entgegenzuwirken, hat bgh. gemeinsam mit StadtLabor und der DSK Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft im Auftrag des Amts für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW) das „Integrierte Handlungskonzept Georg-Schumann-Straße. Experimentierlabor Magistralenentwicklung“ erarbeitet.

Ziel war es, mittels eines integrierten Ansatzes für die Georg-Schumann-Straße Interventionsschwerpunkte für den öffentlichen Raum zu erarbeiten und räumliche Handlungsschwerpunkte mit beispielhaften Modellprojekten im Sinne einer nachhaltigen Magistralenentwicklung zu identifizieren.

Darüber hinaus arbeitete dieselbe Arbeitsgemeinschaft bestehend aus bgh., StadtLabor und DSK ein städtebauliches Entwicklungskonzept (Grobkonzept) als Grundlage für die Antragstellung „SOP-Gebiet Georg-Schumann-Straße“ innerhalb des Programmes „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (SOP).

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Kooperationspartner: StadtLabor, Tröger + Mothes GbR und DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG
Zeitraum: 2009

Fortschreibung der Sanierungsziele „Lindenau I“ [Leipzig]

Der Prozess der Stadterneuerung in Leipzig ist seit 1990 weit voran geschritten und hat zu großen Erfolgen geführt. Ein wichtiges Instrument dabei war und ist die klassische Städtebauförderung, die in den Sanierungsgebieten der Stadt Leipzig für Sanierungsmaßnahmen an privaten Gebäuden sowie Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes eingesetzt wird (Programm Städtebauliche Erneuerung).

Die regelmäßige Fortschreibung der Sanierungsziele dient der Überprüfung des Fortschritts festgelegter Maßnahmen und der Anpassung der Strategien an die sich veränderten Bedingungen in der Stadtentwicklung. Der Handlungsbedarf spiegelt sich auch im Konzept „Leipzig 2020 – Integriertes Stadtentwicklungskonzept (SEKo)“  wider.

Folgende Leistungen wurden erbracht:

  • Bestandserfassung und Analyse
  • Vorschläge zur weiteren Entwicklung des Sanierungsgebietes
  • Konkretisierung und Fortschreibung des Sanierungskonzeptes
  • Integrierte Handlungskonzepte für fünf Vertiefungsbereiche
  • Erarbeitung eines Konzeptes zu Prozesssteuerung und Marketingstrategie
  • Kommunikation, Bürgerbeteiligung und Berichterstattung.

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
Kooperationspartner: urban management systems (u.m.s.) GmbH
Zeitraum: 2009

Fortschreibung „Integriertes Stadtentwicklungskonzept Wohnen“ [Altenburg]

Auf Grundlage des im Jahr 2003 beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes erfolgte in den Jahren 2008 und 2009 eine Fortschreibung des Konzepts („Integriertes Stadtentwicklungskonzept Wohnen. Altenburg 2020“). Die Bedeutung des InSek wird anhand der zum Zeitpunkt der Fortschreibung vorhandenen Rahmenbedingungen deutlich. So verzeichnete Altenburg rückläufige Einwohnerzahlen, deren Verschärfung sich perspektivisch aufgrund demografischer Tendenzen andeutete, zudem wurde die Stadtentwicklung durch schwierige wirtschaftliche Veränderungen beeinflusst.

bgh. begleitete gemeinsam mit dem Büro Grunwald & Partner den Fortschreibungsprozess. Schwerpunkte:

  • Aktualisierung der allgemeinen Informationen
  • Fortschreibung der Wohnungsmarktdaten und Aktualisierung der Analysekarten
  • Entwicklung von Szenarien und Prognosen
  • Leitbild der Stadt Altenburg und Ziele bis 2020
  • Öffentliche Beteiligungsverfahren
  • Redaktionelle Aufbereitung der Ergebnisse und Berichterstattung

Auftraggeber: Stadt Altenburg
Kooperationspartner: Büro Grunwald & Partner (seit 2011: Grunwald & Grunwald. Architektur und Städtebau GbR)
Zeitraum: 2008-2009