Digitalisierungsstrategie – Konzepte für die Lausitz

Die Zukunftswerkstatt Lausitz (ZWL), am 05.03.2018 als Projekt der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH gestartet, hat zum Ziel, gemeinsam mit den Kommunen, der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und den Bürger/-innen die Potenziale der Digitalisierung erschließen. Die ZWL hat PwC beauftragt, eine Digitalisierungsstrategie zu erarbeiten, mit der eine langfristig angelegte digitale Vision und die damit verbundenen gesellschaftliche Ziele verfolgt werden.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) ist verantwortlich für die konzeptionelle Vorbereitung, Moderation und Nachbereitung von Workshops und weiteren Veranstaltungsformaten:

  • Bei Fachworkshops zu den Themen „Kultur und Tourismus“, „Mobilität und Nahversorgung“, „Wirtschaft und Arbeit“ sowie „Pflege und Gesundheit“ wurden gemeinsam mit lokalen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft und öffentlichem Sektor Maßnahmen definiert, die zeitnah initiiert werden sollen
  • Weitere Veranstaltungsformate unter Federführung von der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) umfassen die Durchführung von Hackdays in Cottbus und Dresden
  • Konzeption und Moderation des Digital@Lausitz-Tages (03. März 2020) zur Präsentation der Digitalisierungsstrategie sowie der Vorstellung digitaler Lösungen in unterschiedlichen Bereichen (Gesundheit, Verkehr, Verwaltung etc.) für Bürger und Firmen in der Lausitz

In Zusammenarbeit mit PwC und der Brandenburgisch-Technischen Universität Cottbus-Senftenberg unterstützt die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) zudem das Kommunikations- und Stakeholdermanagement zur Vernetzung potenzieller Akteure in der Lausitz, um die kollaborative Erarbeitung der Handlungsansätze zu befördern.

Auftraggeber: Wirtschaftsregion Lausitz GmbH
Kooperationspartner: PricewaterhouseCoopers GmbH
Zeitraum: 2019 -2020

Fachkräfte für kommunale Partnerschaften weltweit (FKPW)

Das Projekt „Fachkräfte für kommunale Partnerschaften weltweit” (FKPW) wird in Kooperation zwischen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global durchgeführt.

FKPW unterstützt als Projekt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit die Entwicklung von Partnerschaften zwischen deutschen Kommunen und Kommunen aus Partnerländern. Somit haben internationale und deutsche Kommunen die Gelegenheit, Fach- und Erfahrungswissen in Verwaltung aber auch Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch den Einsatz von Integrierten Fachkräften und Entwicklungshelfern auszutauschen.

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) unterstützt in Arbeitsgemeinschaft mit Carsten Zehner und Lukas Born die GIZ bei den folgenden Themen:

  • Durchführung von Prüfungen in ausgewählten Ländern
  • Methodische und strategische Begleitung zur Qualitätssicherung des Vorhabens
  • Operative Begleitung bei der Umsetzung der Akquisestrategie
  • Wissensmanagement und Dokumentation der Lernerfahrungen

Prüf- und Beratungsmissionen wurden von der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann im Rahmen des Projektes bisher in Jakarta (Indonesien, Digitalisierung der Verwaltung), Yarinacocha (Peru; Umsetzung eines Klimaschutzprogrammes) und Beit Jala (Palästina; Aufbau eines kommunalen Geoinformationssystems) durchgeführt.

Projekterklärung:

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner: Carsten Zehner und Lukas Born
Zeitraum: 2018-2020

Integriertes Stadtentwicklungskonzept mit Schwerpunkt Wohnen für benachteiligte Personen [Nikopol]

Von Juni 2016 bis August 2019 unterstützte Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) Gemeinsam mit Iris Gleichmann. Beauftragt wurde die Arbeitsgemeinschaft der GIZ im Rahmen des Programms „Initiativen des Infrastrukturprogramms for the Ukraine. Stärkung der sozialen Infrastruktur für die Aufnahme von Binnenflüchtlingen “(IIPU)

Schwerpunkt der zahlreichen Vor-Ort-Einsätze sind folgende Arbeitsschritte:

  • Erstellung einer SWOT-Analyse bestehend aus Stärken, Schwächen, Chancen, Bedrohungen sowie Handlungsbedarf
  • Erarbeitung einer Wohnraumpotentialanalyse
  • Erarbeitung von Projektsteckbriefen
  • Vorbereitung und Durchführung von Beteiligungsformaten

Öffentliches Forum zur Integrierten Stadtentwicklung in Nikopol am 30.01.2019:

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Kooperationspartner: Iris Gleichmann
Zeitraum: 2018 – 2020

Ukrainisch-Deutsches Städtenetzwerk [Ukraine & Deutschland]

Ende des Jahres 2017 wurde das ukrainisch-deutsche Städtenetzwerk auf Initiative des ukrainischen Ministerium für Regionalentwicklung, Bau, Wohnen und Kommunale Dienstleistungen (MinReg) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gegründet. Nach neuem Ressortzuschnitt liegt das Netzwerk seit 2018 in Zuständigkeit des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Wichtige Partner in dem Städtenetzwerk sind neben den beiden Ministerien die vier ukrainischen Städte Kyiv, Mykolajiw, Kharkiv und Lviv sowie die drei deutschen Städte Osnabrück, Leipzig und Nürnberg. Alle Netzwerkpartner bringen aktuelle Projekte auf städtischer Ebene ein.

bgh. unterstützt im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH den Netzwerkaufbau und die inhaltliche Ausgestaltung sowie Durchführung der bisherigen Netzwerktreffen.

Die im Städtenetzwerk diskutierten Themen der integrierten Stadtentwicklung reichen von innerstädtischer Brachflächenentwicklung über öffentliche Partizipationsverfahren bis hin zu klimafreundlicher Stadtentwicklung. Ein weiterer Bestandteil der Netzwerkarbeit ist der fachliche Austausch mit anderen Städtenetzwerken, wie etwa dem „Südafrikanisch-Deutschen Städtenetzwerk – Urban Energies“ und dem „US-Amerikanisch-Deutschen Städtenetzwerk D4C – Dialogues for Change (D4C)“.

Vorangegangene Treffen des Ukrainisch-Deutschen Städtenetzwerks fanden in Lviv, Kyiv und Leipzig statt. Für den letzten Workshop trafen sich die Netzwerkmitglieder im Juli 2019 in Osnabrück. Der Workshops widmete sich dem Potenzial der Brachflächenentwicklung als Teil der integrierten Stadtentwicklung. Um tiefer in das Konzept der integrierten Stadtentwicklung einzusteigen, befasste sich dieser Workshop auch mit der Frage, wie integrierte Stadtentwicklung praktisch umgesetzt werden und Partizipation ein Erfolgsfaktor für eine nachhaltige Entwicklung darstellen kann.

Der Workshop ermöglichte den Vertreter der Städte, vielfältige Erfahrungen beim Umgang mit Brachflächenentwicklung kennenzulernen und dabei passende partizipative Instrumente für die verschiedenen Phasen eines Planungsprozesses zu identifizieren. Zusätzlich hatten die Netzwerkmitglieder die Möglichkeit, das Gelände des Brachflächen-Revitalisierungsprojekts Neumarkt zu besichtigen, praktische Herausforderungen eines großen Entwicklungsprojekts zu betrachten und die Fachkolleg aus Osnabrück gemeinsam kollegial zu beraten. 

Die Rolle von Peer Learning Netzwerken für die Nationale Stadtentwicklungspolitik und Gründung des Ukrainisch-Deutschen Städtenetzwerks: 

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: Fortlaufend seit 2017

Integration durch Initiativmanagement [Leipzig]

Zwischen 2017 – 2019 wurde im Leipziger Stadtteil Mockau das Projekt „Integration durch Initiativmanagement“ (INTIGRA) durchgeführt. Dieser Projektvorschlag wurde 2016 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen eines Projektaufrufs zum Thema „Stadtentwicklung und Migration“ als Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP) ausgewählt. Das Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung (AWS) der Stadt Leipzig führte dieses Projekt mit der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) als Projektpartner durch.

Themenschwerpunkte:

  • Erprobung neuer Methoden der Beteiligung in Gebieten mit geringer Förderkulisse – mit dem Ziel, den sozialen Zusammenhalt vor Ort zu stärken
  • Unterstützung und Vernetzung der lokalen Akteure im Stadtteil, um endogene Potentiale zu aktivieren
  • Integration in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext verstehen, wobei der Fokus auf den 3 Zielgruppen Personen mit Migrationshintergrund, Geflüchteten und Personen am Rande der Gesellschaft liegt
  • Etablierung kostengünstiger lokaler Managementstrukturen und Umsetzung von Pilotprojekten
  • Prüfung der Übertragbarkeit der gewonnen Erkenntnisse auf andere Stadtteile und Städte

2019 fand bereits zum zweiten Mal der „Bunte Mockauer Sommer“ statt, bei dem für mehrere Tage eine Grünfläche im Zentrum von Mockau gemeinsam von der Stadt Leipzig, zahlreichen lokalen Vereinen und Einrichtungen mit unterschiedlichen Aktivitäten bespielt wurde. Die Idee zum Bunten Mockauer Sommer entstand in den regelmäßigen Akteursworkshops im Stadtteil aus dem Wunsch heraus, einen (temporären) Begegnungsort für Mockauerinnen und Mockauer zu schaffen sowie die Einrichtungen stärker untereinander zu vernetzen.

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung (AWS)
Zeitraum: 2017-2019

Urban Energies – Südafrikanisch-Deutsches Städtenetz [Südafrika & Deutschland]

Das Südafrikanisch-Deutsche Städtenetz ist eine wichtige Maßnahme innerhalb des Projektes „Internationale Umsetzung des Memorandums Städtische Energien – Zukunftsaufgaben der Städte“ welches von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) umgesetzt wird.

Zentrale Akteure dieses Ländernetzwerks sind kommunale Vertreter aus dem Bereich Stadtentwicklung und -erneuerung der Städte Ekurhuleni, Msunduzi und Nelson Mandela Bay in Südafrika sowie Halle/Saale, Ludwigsburg und München in Deutschland. Weitere maßgebliche Akteure sind das BMUB und das Südafrikanische Ministerium mit Zuständigkeit für Kommunales, dem Department for Cooperative Governance (DCoG), der Deutsche Städtetag (DST) sowie die South African Local Government Association (SALGA), das South African Cities Network (SACN) und das im Schatzamt angesiedelte City Support Programme (CSP).

Die gegenseitige Beratung und der Austausch von praktischen Hinweisen spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie der gezielte Austausch mit Experten. Gelernt wird in „living labs“ an je einem Projekt pro Stadt, wobei die Projekte über den gesamten Zeitraum durch das Lernnetzwerk begleitet werden. Es finden insgesamt drei bis vier mehrtägige Präsenzworkshops statt. Virtuelle Treffen und Webinars stellen sicher, dass auch zwischen den Workshops gemeinsam weiter gedacht wird. bgh. unterstützt seit 2016 bei folgenden Themen:

  • Fortlaufende Betreuung der deutschen Städte
  • Vorbereitung und Ko-Moderation der Workshopveranstaltungen in Südafrika und Deutschland sowie Vorbereitung und Begleitung beim 11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hamburg
  • Wissensmanagement und Wissensverbreitung
  • Übergeordnete strategische Beratung und Weiterentwicklung der Maßnahme

Einblick in das Netzwerk:

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: Fortlaufend seit 2016

Stadtteilmanagement Schönefeld [Leipzig]

Das Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW) der Stadt Leipzig hat im Rahmen des Förderprogrammes Stadtumbau Ost das „Stadtteilmanagement Schönefeld“ initiiert. Dieses setzt sich aus drei Komponenten zusammen:

  • Stadtumbaumanagement
  • Energetisches Sanierungsmanagement (bis
  • Stadteilmanagement Inklusives Gemeinwesen

Auf Grundlage des „Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts Leipzig-Schönefeld“ (STEK Schönefeld), das 2016 erschienen ist, wird durch die Bündelung öffentlichen und privaten Engagements sowie Investitionstätigkeiten eine nachhaltige Entwicklung auf städtebaulicher, wirtschaftlicher und sozialer Ebene angestrebt. Das Stadtteilmanagement Schönefeld ist Ansprechpartner für all jene, die in Schönefeld etwas bewegen wollen; wie etwa Privatpersonen, gemeinnützige Vereine, Initiativen, Händler oder Gewerbetreibende.

 

Themenschwerpunkte:

  • Eigentümerberatung mit Fokus auf unsanierte Gebäude; Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung individueller Strategien zur Nutzung bzw. Wiederbelebung ihrer Immobilien
  • Unterstützung bei der Wiederbelebung leer stehender Läden in sanierten und teilsanierten Gebäuden der Gorkistraße
  • Begleitung der Umsetzung städtischer Projekte und städtebaulicher Vorhaben
  • Vermittlungs- und Beratungsleistungen sowie Kommunikation und Vernetzung zwischen lokalen Akteuren, Verstetigung von Beteiligungsstrukturen
  • Beratung und Begleitung von Projektträgern, die im Stadtteil ein sogenanntes ESF-Projekt  auf der Grundlage des gebietsbezogenen Integrierten Handlungskonzeptes für Schönefeld (2016) umsetzen. (Kooperationspartner: conAction*Politik- und Organisationsberatung Johanna Hofmann; bis 08/2019)

 

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung (AWS)

Zeitraum: Fortlaufend seit 2015

 

Aktuelles

Verfügungsfonds

Da Schönefeld einen Schwerpunktraum der Stadterneuerung in Leipzig (Stadtumbau Ost) bildet, kann dort das Förderinstrument Verfügungsfonds eingesetzt werden. Mit dem Verfügungsfonds können kleinere Projekte im Stadtumbaugebiet möglichst kurzfristig und unbürokratisch umgesetzt werden, die zur Verbesserung der Stadtteilinfrastruktur beitragen.

 

Weitere Informationen zum Verfügungsfonds der Stadt Leipzig finden Sie unter:

http://www.leipzig.de/bauen-und-wohnen/foerdergebiete/schoenefeld/verfuegungsfonds/