Integration durch Initiativmanagement [Leipzig]

Zwischen 2017 – 2019 wurde im Leipziger Stadtteil Mockau das Projekt „Integration durch Initiativmanagement“ (INTIGRA) durchgeführt. Dieser Projektvorschlag wurde 2016 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen eines Projektaufrufs zum Thema „Stadtentwicklung und Migration“ als Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP) ausgewählt. Das Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung (AWS) der Stadt Leipzig führte dieses Projekt mit der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) als Projektpartner durch.

Themenschwerpunkte:

  • Erprobung neuer Methoden der Beteiligung in Gebieten mit geringer Förderkulisse – mit dem Ziel, den sozialen Zusammenhalt vor Ort zu stärken
  • Unterstützung und Vernetzung der lokalen Akteure im Stadtteil, um endogene Potentiale zu aktivieren
  • Integration in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext verstehen, wobei der Fokus auf den 3 Zielgruppen Personen mit Migrationshintergrund, Geflüchteten und Personen am Rande der Gesellschaft liegt
  • Etablierung kostengünstiger lokaler Managementstrukturen und Umsetzung von Pilotprojekten
  • Prüfung der Übertragbarkeit der gewonnen Erkenntnisse auf andere Stadtteile und Städte

2019 fand bereits zum zweiten Mal der „Bunte Mockauer Sommer“ statt, bei dem für mehrere Tage eine Grünfläche im Zentrum von Mockau gemeinsam von der Stadt Leipzig, zahlreichen lokalen Vereinen und Einrichtungen mit unterschiedlichen Aktivitäten bespielt wurde. Die Idee zum Bunten Mockauer Sommer entstand in den regelmäßigen Akteursworkshops im Stadtteil aus dem Wunsch heraus, einen (temporären) Begegnungsort für Mockauerinnen und Mockauer zu schaffen sowie die Einrichtungen stärker untereinander zu vernetzen.

Auftraggeber: Stadt Leipzig, Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung (AWS)
Zeitraum: 2017-2019