Prüfung der Folgemaßnahme des GIZ-Vorhabens „Inklusive und nachhaltige Stadtentwicklung/Namibia“

Die Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann unterstützte als fachliche Leitung die Prüfmission zur Konzeption des Folgevorhabens „Inklusive und nachhaltige Stadtentwicklung“ II“.

Namibia befindet sich in einem umfassenden und dynamischen Übergang von einer ländlich geprägten in eine städtisch geprägte Gesellschaft. Das urbane Wachstum in Namibia erfolgt in sehr großem Maße durch die Etablierung, Verdichtung und Ausweitung informeller Siedlungen, in welchen die Bewohnerinnen ohne sichere Landrechte und unter beklagenswerten Bedingungen leben. Das Vorhaben „Inklusive und nachhaltige Stadtentwicklung“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unterstützt das Ministry of Urban and Rural Development (MURD) dabei, die Stadtplanungskapazitäten der Städte zu stärken und informelle Siedlungen partizipativ aufzuwerten. Im Rahmen des Mehr-Ebenen-Ansatzes werden fünf Partnerstädte bei ihren Planungsbemühungen unterstützt; die Bewohnerinnen informeller Siedlungen sind in die Aufwertung eingebunden.

Im Rahmen einer Vor-Ort-Mission wurde gemeinsam mit dem Prüfteam eine TZ-Folgemaßnahme mit dem Arbeitstitel „Inklusive und nachhaltige Stadtentwicklung II“ in Namibia geprüft, welches darauf abzielt, informelle Siedlungen zu lebenswerten Quartieren weiterzuentwickeln. Dazu wurden Gespräche mit Vertreter*innen der verschiedenen Institutionen und Einrichtungen auf allen politischen Ebenen geführt, die Projektstädte Windhuk, Rehoboth, Helao Nafidi und Rundu besucht sowie ein Workshop mit allen wichtigen Akteuren abgehalten, bei dem die Erkenntnisse und Empfehlungen der Prüfmission präsentiert und diskutiert wurden. Im Anschluss erfolgte durch das Prüfteam die Erstellung eines Modulvorschlags für das Folgevorhaben einschließlich aller zugehörigen Anlagen.

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Zeitraum: 2023