
Die Stadt Freising blickt auf eine 1300-jährige Geschichte zurück und schlägt mit der Neugestaltung des Bahnhofsareals ein weiteres zukunftsweisendes Kapitel innovativer Stadtentwicklung in der Region auf. Entstehen soll ein Stück Zukunftsstadt, das sowohl lokal als auch regional durch die Stärkung von ÖPNV und Radinfrastruktur bestens vernetzt ist. Zudem setzt das Quartier neue Maßstäbe in puncto gemeinschaftliches Miteinander/ Begegnung und Gemeinschaft, der Verwebung von Stadt und Landschaftsraum sowie klimagerechter Stadtentwicklung.
Zur Unterstützung der städtischen Fachleute und Entscheidungsträger wurde unter dem Dach der IBA Metropolregion München GmbH (IBA-M) ein „Peer-to-Peer“-Beratungsformat etabliert. Fachexpertinnen und -experten aus anderen deutschen Städten brachten ihre Erfahrungen ein und berieten sich mit den städtischen Ämtern über die komplexe Entwicklung des Zukunftsquartiers. In Fachwerkstätten und bei einer Fachexkursion wurden Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten ausgetauscht, Herausforderungen gemeinsam diskutiert und neue Lösungsansätze entwickelt.




Die erste Fachwerkstatt diente dazu, Nutzungen, Qualitäten und inhaltliche Rahmenbedingungen für das Areal zu definieren. Zudem erhielten externe Akteure – darunter Eigentümer, Unternehmen, Initiativen und die Politik – die Möglichkeit, sich zu informieren und aktiv einzubringen. Die zweite Fachwerkstatt fokussierte sich darauf, innovative Ansätze, den Prozess sowie die für eine erfolgreiche Umsetzung notwendigen Instrumente in den Blick zu nehmen, um die ambitionierten Ziele der raumstrukturellen Neuordnung zu erreichen.
Die Prozessbegleitung übernahm das Büro bgh. Gauly & Volgmann GbR, das für folgende Aufgaben zuständig war:
- Identifizierung geeigneter Peer-Partner
- Konzeption und Moderation des fachlichen Austauschs
- Strukturierung der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteursgruppen
- Dokumentation der Ergebnisse
Auftraggeber: IBA Metropolregion München GmbH
Zeitraum: 2025-2026
